Donnerstag, 29. August 2013

Urlaub - ich komme...

...ich packe meine Fototasche...

Nächste Woche geht es endlich los in den Urlaub. Wir fahren am Montag Richtung Norden an das Steinhuder Meer.


Wir haben dort eine Ferienwohnung gebucht - das schöne daran ist, dass dort bereits am 02.09. die Nebensaison los geht und somit die Kinder nicht extra zahlen müssen.

Geplant ist eine ganze Menge...
  1. Bremen anschauen (mit dem Zug)
  2. Weltvogelpark in Walsrode besuchen
  3. einen Dinosaurierpark besuchen
  4. Schiff fahren
  5. usw.
Tja - also eine ganze Menge. Ich mache mir gerade Gedanken, was ich alles an Fotoausrüstung mitnehmen sollte.
  • 5D II - ganz klar
  • 24-70 - als Standartlinse ein muss
  • 16-35 - für Landschaft
  • 70-200 - für den Vogelpark
  • 100 Makro - für ein gelegentliches Makro
  • 2x Telekonverter - für den Vogelpark
  • Speicherkarten
  • Filter
  • Timer
  • Ladegerät
  • Stativ mit Kugelkopf
Puhh - ist ja schon ganz schön viel. Aber lieber ich habe es dabei und brauche es nicht als dass ich mich ärgere, dass ich was nicht dabei habe - oder?

Links:

Sonntag, 25. August 2013

Review - Photoshop Tutorial - Feuer und Eis

...das Bild hat mich sofort gepackt...

Als ich diesen Teaser das erste Mal sah war ich sofort hin und weg...

Ich habe mir gleich gedacht - WAU - das muss ich auch machen!

Hier mal die Eckdaten...
  • 2 Stunden und 12 Minuten Video-Training - Schritt für Schritt ein richtig bombastisches Photoshop-Composing der Superlative erstellen
  • Geeignet für Photoshop ab CS3, für MAC und PC
  • inkl. Arbeitsdateien zum Nachbauen (aus Lizenzgründen mit Wasserzeichen)
Hmm - Arbeitsdateien mit Wasserzeichen - Schade. Zuerst habe ich mir alle Videos angeschaut. Die zwei Stunden vergehen wie im Flug. Ich dachte mir - ohh, schon vorbei???

Es sind einige Tipps dabei die ich sehr gut auf andere Bilder anwenden kann. Insofern hat es sich schon einmal gelohnt.
TIPP:
Im Video wird ein 10% Gutscheincode beworben. Ich habe im DSLR-Forum einen 15% Gutscheincode für PSD-Tutorials gefunden der auch für dieses Tutorial eingelöst werden kann. Der Code lautet 15DSLRF - damit kostet das komplette Paket "nur" noch 16,96 Euro.
Fazit:
Ein geniales Tutorial das für das Gebotene auch mit dem 15% Rabatt aber immer noch recht teuer ist. Das beigelegte Bildmaterial ist gänzlich von Fotolia und ist mit Wasserzeichen überlagert. Das macht das Arbeiten mit den Dateien und das Ergebnis nicht schön. Wenn man bedenkt, das man die Bilder noch bei Fotolia kauft, wird der Geldbeutel noch einmal gut belastet. Meiner Meinung nach hätte man Bilder für dieses Tutorial machen können.
Trotzdem ist das Tutorial an sich gut gemacht. Qualitativ auf sehr hohem Nivau und leicht nachzustellen.

Links:

Stuttgart

...zur Blauen Stunde...

Letzte Woche habe ich den Blog leider vernachlässigt. Das tut mir leid. Ich war für die Firma zwei Tage in Stuttgart und die restlichen Tage habe ich in der Firma sehr viel aufzuarbeiten gehabt, sodass ich Abends nicht mehr die Motivation hatte für den Blog zu schreiben. Heute habe ich wieder Luft und nun kommt auch ein kleiner Bericht aus Stuttgart.

Als es hieß, dass ich nach Stuttgart fahren darf, habe ich gleich bei Google Maps die Örtlichkeit nach Fotomotiven abgesucht. Stuttgart hat mehrere vielversprechende Ecken. Nachdem ich aber auch wusste, dass ich nicht viel Zeit zum Fotografieren haben werde, ich bin ja zum Arbeiten in Stuttgart, musste ich mich auf ein paar wenige Locations beschränken.

Für mich als Stuttgart-Neuling stand das Schloß ganz oben auf der Liste.

Vom Hotel aus ist das Schloß in ein paar Minuten zu Fuß erreichbar - PERFEKT.

Am Tag selbst haben wir recht lang gearbeitet und sind anschließend noch gemeinsam essen gegangen, sodass ich erst um 21:00 Uhr zum Fotografieren losgehen konnte.

Als ich am Schloß ankam war ich erst begeistert von der Größe und der Architektur und dann war ich enttäuscht weil der Schloßplatz gerade eine Baustelle ist.

Leute waren bei den warmen Temperaturen massenweise noch unterwegs. Der Schloßplatz, der angrenzende Park und die Einkaufspassagen war voll mit Leuten.

OK - was fotografieren wir jetzt?

Ich habe mich für die Springbrunnen am Schloßplatz entschieden, weil diese...
  1. nicht eingerüstet waren
  2. von einem sehr schönen Licht angestrahlt wurden.
Hier ein paar Ergebnisse...
Canon 5D II - EF 24-70 @24mm f/8, ISO 100, 13 Sek.
vom Stativ
Canon 5D II - EF 24-70 @33mm f/8, ISO 100, 13 Sek.
vom Stativ
Canon 5D II - EF 24-70 @70mm f/8, ISO 100, 10 Sek.
vom Stativ
Der Schloßplatz gab nicht viel mehr her. Die Bauabsperrungen haben das Panorama kaputt gemacht. Schade...
Canon 5D II - EF 16-35 @16mm f/4, ISO 800, 1/6 Sek.
freihand
Ich beschloss dann in Richtung Hotel weiter zu gehen - diemal aber einen anderen Weg als den ich gekommen bin. Ich kam zur Theodor-Heuss-Straße und "überquerte" diese durch die U-Bahn-Unterführung. Dort fand ich dann einen coolen Springbrunnen den ich auch noch fotografisch festhalten musste.
Canon 5D II - EF 16-35 @16mm f/9, ISO 100, 2,5 Sek.
auf dem Geländer abgestützt
Gefallen hat mir die Art und Weise wie das Wasser erst von unten nach oben strahlt, dort dann in einem Bassin plätschert anschließend über den Rand wieder die Stufen herunter zur U-Bahn-Unterführung. Überall waren noch zusätzlich mit Ketten Steinquader in die Luft gehängt über die das Wasser dann noch zusätzlich plätschern konnte. Das fand ich echt genial...

Fazit:
Stuttgart ist fotografisch gesehen definitiv mindestens einen Ausflug wert. Schade nur, dass am Schloß gerade gebaut wurde, sodass ich kein Panorama machen konnte/wollte. Ich werde sicher noch einmal nach Stuttgart fahren. Dann habe ich aber auch sicher mehr Zeit für das fotografieren...

Sonntag, 18. August 2013

Produktfotos

...wieder ein paar Schuhe...

Wie bereits angekündigt, durfte ich wieder ein paar Schuhe für einen Münchner Store fotografieren.

Hier ein paar Ergebnisse...
  • GUIDI - HIGH HEEL BACK ZIP BOOT
MODEL: 3006G
COLOR: 1001T DARK GREY
LEATHER: CALF GOMMA
MODEL: 3006G
COLOR: 1001T DARK GREY
LEATHER: CALF GOMMA
  • GUIDI - TALL HIGH HEEL BACK ZIP BOOT

MODEL: 3010
COLOR: BLACK T
LEATHER: STAG REVERSED
MODEL: 3010
COLOR: BLACK T
LEATHER: STAG REVERSED
  • GUIDI - BACK ZIP BOOT
MODEL: 988
COLOR: BLACK T
LEATHER: HORSE REVERSED
MODEL: 988
COLOR: BLACK T
LEATHER: HORSE REVERSED

Samstag, 17. August 2013

Pavel Kaplun´s - Kunstwerke aus Weitwinkelfotos Gewinnspiel

...das finde ich toll...

Pavel hat ein Gewinnspiel ausgerufen. Er stellt ein Bild zur Verfügung und jeder soll seine Idee umsetzen und auf Facebook hochladen.

Hier der Aufruf an alle mitzumachen...

...und hier meine Bildideen...
Pavel wird von einem Dinosaurier verfolgt - Jurassic Park lässt grüßen...
Pavel wir von einem UFO verfolgt... 
EDIT 18.08.2013:
Ich konnte nicht anders. Das macht so viel Spaß, dass ich das UFO-Thema noch ein wenig weiter gesponnen habe und zusätzlich noch einen Haiangriff gebastet habe - aber schaut selbst...

 ...jetzt steht das Alien schon an der Tür...
...und jetzt greift auch noch ein Hai an...
Was meint ihr - welches ist das Bessere?
Links:

Tutorial - Feuer und Eis

...das Bild hat mich sofort gepackt...

Als ich diesen Teaser das erste Mal sah war ich sofort hin und weg...

Ich habe mir gleich gedacht - WAU - das muss ich auch machen!

Hier mal die Eckdaten...
  • 2 Stunden und 12 Minuten Video-Training - Schritt für Schritt ein richtig bombastisches Photoshop-Composing der Superlative erstellen
  • Geeignet für Photoshop ab CS3, für MAC und PC
  • inkl. Arbeitsdateien zum Nachbauen (aus Lizenzgründen mit Wasserzeichen)
Hmm - Arbeitsdateien mit Wasserzeichen - Schade. Egal - ich bin motiviert.

TIPP:
Im Video wird ein 10% Gutscheincode beworben. Ich habe im DSLR-Forum einen 15% Gutscheincode für PSD-Tutorials gefunden der auch für dieses Tutorial eingelöst werden kann. Der Code lautet 15DSLRF - damit kostet das komplette Paket "nur" noch 16,96 Euro.

Ich habe mir das Tutorial gekauft. Je nachdem ob ich dazu komme, werde ich die nächsten Tage das Tutorial versuche nachzustellen. Ich werde berichten...

Links:

Freitag, 16. August 2013

Feuertiger

...eine heiße Mieze...

Inspiriert von einem Video auf YouTube habe ich eines meiner Bilder nach dieser Vorlage bearbeitet.


Links:

Mittwoch, 14. August 2013

Blitze, Regen und Gewitter

 ...wenn es blitzt und donnert...

Gewitter, Blitze und Donner sind schon beeindruckende Naturgewalten. Welchem Kind und manchen Erwachsenen stehen nicht die Haare zu Berge wenn es los geht.

Die letzten Wochen war das Wetter sehr heiß und trocken. Irgend wann musste es ja kommen - ein Gewitter zog am 06.08. auf. Das Gewitter wurde bereits in den Nachrichten für die Abendstunden angekündigt. Man sollte sich auf Hagel und Starkregen einstellen. Wir haben dann erstmal alles wetterfest gemacht und schauten immer wieder Richtung Himmel.

Gegen 19:30 Uhr kam dann der Regen und das Gewitter zog weiter auf. Man konnte weit hinten bereits die Blitze in den Wolken sehen. Für mich war der Zeitpunkt gekommen die Kamera aufzustellen, in der Hoffnung ein paar coole Bilder einzufangen. Ich wählte das Fenster im Schlafzimmer, da es Richtung Süden liegt, da das Wetter aus Süd-Osten aufzog.

Also Kamera auf Stativ auf die Fensterbank vor dem offenen Fenster platziert. Timer angeschlossen und die passende Zeit und Blendenkombination eingestellt. In diesem Fall...
  • Blende 11 für große Tiefenschärfe von Vorder- bis Hintergrund,
  • ISO auf 100.
  • Daraus ergab sich bei den gegebenen Lichtverhältnissen eine Zeit von 5 Sekunden.
Das ist gar nicht so schlecht, da dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass ein Blitz auf dem Bild zu sehen ist recht groß ist. Den Timer habe ich so eingestellt, dass er die Kamera auslöst, fünf Sekunden belichtet und dann nach zwei Sekunden ein weiteres Mal die Kamera auslöst. 
So habe ich die Kamera ab 19:30 Uhr bis ca. 23:00 Uhr laufen lassen. Da sind in der Zwischenzeit einige Bilder gemacht worden. Ich hoffte, dass ich ein paar coole Blitze fotografiert habe. Genug geblitzt hätte es ja. Nur ob die dann auf den Bildern zu sehen sind??? Ich hatte aber keine Lust mehr die Bilder in der Nacht zu sichten.

Am nächsten Tag habe ich die Bilder angeschaut und die Bilder mit Blitzen in Lightroom impotiert. Die Ausbeute ist zwar nicht besonders groß aber trotzdem sehr beeindruckend.

Hier mal ein paar Bilder ooc (out of cam) ohne Bearbeitung.


TIPP:
Wenn man aus dem Fenster fotografiert hat man nicht unbedingt eine zeigenswerte Landschaft zur Bildkomposition. Dann in Richtung Himmel fotografieren und so die Blitze freistellen. Besser solche Bilder als gar keine. Außerdem kann man Blitzbilder bestimmt auch mal brauchen ;-) .

Die genialsten Bilder habe ich dann in Photoshop als Ebenen geladen. Die Ebenenmodi auf "Ineinanderkopieren" gestellt und das Bild so beschnitten, dass die störenden Bildelemente (die Dächer und der Balken oben) nicht mehr zu sehen sind. 

Also ich finde das Ergebnis echt genial! Die Farben sind doch der Hammer - oder?


Fazit:
Gewitter fotografieren kann geniale Ergebnisse liefern. Zu beachten ist aber ein sicherer Standort für die Kamera und sich selbt, da das nicht ganz ungefährlich ist. Die Kamera sollte vor Regen geschützt aufgestellt werden (was bringt einem ein cooles Blitzfoto mit Wassertropfen auf der Frontlinse?) und man selbst möchte ja nicht unbedingt als Blitzableiter enden. Auf freier Fläche sollte man so etwas definitiv nicht machen!

In meinem Fall habe ich den Blick aus dem Fenster genutzt und war somit im Haus geschützt.

Dienstag, 13. August 2013

Rückblick - VideoDSLR für Fotografen

...Videofilmen ist eine ganz andere Hausnummer...

Jetzt weiß ich, warum ich die letzten Jahre das Feature des Filmens nicht genutzt habe. Man - es gibt so vieles zu beachten! Blende, ISO, Verschlusszeit, Picture Style, Auflösung, Bildwiederholung - das sind zwar keine unbekannten Namen, aber das Zusammenspiel beim Filmen ist noch einmal schwieriger. Dazu kommen dann aber noch Ton und die anschließende Bearbeitung in Programmen wie Adobe Premiere.

Alles das hat uns, wir waren acht Teilnehmer, Martin versucht herüber zu bringen. Begonnen hat er mit den obigen Parametern und den Erklärungen was "Interlace" und "Progessiv" bedeutet und was dahinter steckt. Weiter ging es dann mit den Einstellungen an der Kamera und den eigentlich wichtigsten - den "Picture Styles". Leider kann derzeit keine Kamera auf dem Markt RAW-Video aufzeichnen (Magic Lantern Softwarehack für Canon ausgeschlossen). Deswegen sind diese Picture Styles so wichtig, da diese die eigentliche Bildentwicklung in der Kamera definieren. Martin hat uns hier zwei Picture Style Einstellungen gezeigt mit denen wir arbeiten sollten.

Puhh - dann hatten wir die erste Pause gemacht - war auch notwendig! So viele neue Sachen und Kleinigkeiten über die man sich beim fotografieren nicht unbedingt Gedanken machen muss, da man im nachhinein am RAW so viel bearbeiten kann, sind beim Filmen auf einmal wichtig.

Anschließend kamen wir zum Praktischen. Martin und Marc haben ein kleines Setup aufgebaut an dem wir die Auswirkungen der diversen Einstellungen vorgeführt bekamen. Danach wurden diverse Ausrüstungsgegenstände, View Finder, Follow Focus, Lampen, Stative, Rig, Dollys, Mikrofone, Objektive und ein externer Monitor von Martin und Marc vorgestellt und vorgeführt.

Während dessen wurden wir vom Pizzaboten unterbrochen und haben auch gleich eine Mittagspause eingelegt in der wir die bestellen Pizzen und Salate zu uns nahmen. Wir quatschten mit Martin und Marc über den Summer Roadtrip und über diverse Projekte der beiden.

Nach einer großzügigen Mittagspause ging es dann mit der Ausrüstung weiter und danach mit einem weiteren einfachen Setup und der Lichtführung. Alles schön Schritt für Schritt, sodass man auch das "WARUM" verstand und die Auswirkung der Änderungen auch nachvollziehen konnte.

Dann durften/sollten wir selber ran. Martin sagte uns, wir sollten alle eigene Videos drehen und durften alle ihre Ausrüstungsgegenstände direkt ausprobieren. Jeder sollte ein paar Filmschnipsel aufzeichnen um anschließend Material für die Videobearbeitung zu haben. Martin und Marc haben dabei jedem, soweit nötig, geholfen.
Ich habe anfangs nur mit der Kamera freihand die anderen gefilmt. Martin sprach mich dann an, ob ich den Kran ausprobieren wolle. OK. Zusammen haben wir dann den Kran aufgebaut, Kamera montiert und dann ein paar Fahrten zusammen gefilmt. Anschließend hat er mich dann allein weiter "spielen" lassen. Danach habe ich mir den Dolly (so wie der hier) genommen und damit noch ein paar Fahrten durch den Raum gefilmt. Das hat richtig Spaß gemacht und die Froschperspektive dieser Videos ist schon sehr cool.

Danach hat Martin von jedem Teilnehmer ein bis drei Videos auf seinen Computer gezogen und uns gezeigt wie man ein "Projekt" anlegt und wie er die Daten sortiert. Desweiteren erklärte er die Möglichkeiten der Videobearbeitung in Lightroom und Photoshop und anschließend den Videoschnitt in Premiere.

Dann war es auch schon 16:30 Uhr - wir hatten also auch schon überzogen. Puhh - das war ganz schön viel Stoff für den einen Tag. Das Thema ist so umfassend, dass es nicht mit "draufhalten und fertig" getan ist...!

Fazit:
Auf jeden Fall hat mir der Workshop sehr gut gefallen und ich kann nun mit den Schlagworten (H.264, Container, 1080p25 oder 720i, usw.) etwas anfangen. Martin und Marc persönlich kennen zu lernen war natürlich auch etwas ganz besonderes. Mann - die beiden sind so cool und so menschlich - es war einfach nur toll mit ihnen, ich war und bin begeistert...!

Vor lauter Aufregung und Verdauen des Gelernten habe ich aber vergessen Fotos zu machen - MIST!

Die coolsten Produkte die ich auf meine Wunschliste schreiben werde sind...

Links:

Sonntag, 11. August 2013

LRTimelapse 3

...ausprobiert und abgecheckt...


Bereits seit einem Jahr beschäftige ich mich nebenbei mit der Zeitrafferfotografie. Auf das Thema bin ich über zwei Wege gekommen. Der Eine ist die Makrofotografie. Hier möchte ich zum Beispiel den Schlupf eines Schmetterlings oder einer Libelle zeigen. Der Zweite war ein Thema aus dem DSLR-Forum über Dubai (übrigens das aus meiner Sicht beste Thema aus dem DSLR-Forum mit phantastischen Bildern und Videos!). Hier hat der Themenersteller einen Film mit mehreren Zeitraffern erstellt. Dieser Film hat mich so sehr beeindruckt, dass ich sowas auch machen wollte.
LRTimelapse von Guter Wegner ist das Werkzeug um die viele hundert Bilder umfassenden Zeitraffer optimal in Verbindung mit Lightroom zu bearbeiten. Ich nutze bisher Lightroom in Verbindung mit LRTimelapse 2. Nachdem nun aber Adobe in der Lightroomversion 5 das Diashow-Modul überarbeitet hat, welches von LRTimelapse 2 zur Erstellung von Videos genutzt wurde, funktionierte dieser Weg nicht mehr. Gunther Wegner hat nun mit der Version 3 dieses Problem behoben und nun übernimmt LRTimelapse selbständig das Rendern der Videos. Auf seinen Seiten erklärt er mehr darüber und dort findet ihr auch die Tutorials wie ihr mit der Software arbeitet.

Am Wochenende habe ich mir die neue Version gezogen und ausprobiert. Von der Bedienung her hat sich nichts geändert. Der Workflow ist immer noch recht einfach. Die eigentliche Neuerung, das Rendern der Videos ist, aus meiner Sicht, sehr gut gelungen. Die Bilder werden nun von Lightroom in der entsprechenden Größe exportiert und an LRT3 übergeben. LRT3 übernimmt dann die Bilder und innerhalb weniger Sekunden ist das Video fertiggestellt. TOLL

mein erstes kurzes Video mit LRTimelapse 3

Das Video ist jetzt nichts besonderes - eher richtig schlecht - nicht mal der Sonnenaufgang ist zu sehen - aber mir ging es darum die neue Version zu testen. Hierfür wollte ich neues Material verwenden. Außerdem war ich sowieso gerade vor Ort und dem Morgen graute bereits :-) . Letztendlich habe ich aber nicht lang genug ausgehalten um die Sonne noch zu sehen. Es war bereits sehr spät (früh) und ich musste ins Bett...

Hier mein erster Zeitraffer - damals mit LRTimelapse 2 erstellt.

Dieses Jahr wurde ich gebeten die Sonnwendfeier der Feuerwehr fotografisch festzuhalten. Gleich kam mir der Gedanke, die Feier zeitzuraffen (...schreibt man das so...?). Nachdem ich noch die freie Lizenz nutze, mit der man bis zu 400 Bilder bearbeiten kann, sind die beiden Zeitraffer noch nicht bearbeitet. Für die Kameraden habe ich die Version aus der Kamera schon mal erstellt aber man sieht noch die Einstellungsänderungen während des Films. Sobald ich mir die private Lizenz angeschafft habe werde ich diese beiden Videos als erstes bearbeiten...


Zeitraffervideo vom Holzstoßaufbauen

Zeitraffervideo von der Sonnwendfeier

Also noch genug Arbeit - aber ich freue mich darauf...!

Fazit:
Mit Lightroom und LRTimelapse gelingen in wenigen Schritten sehr gute Zeitraffer (Motivabhängig - aber dafür kann die Software ja nichts :-) ). Das Programm ist leicht zu bedienen und die Ergebnisse beeindrucken oftmals. Die Investition lohnt sich für jeden, der auf einfache Art und Weise seine Zeitraffer bearbeiten möchte. Ich werde zugreifen und die Privatlizenz ordern.

Links:

Samstag, 10. August 2013

Fotokurs - VideoDSLR für Fotografen

...Filmen mit der DSLR...

Das Filmen mit digitalen Kameras ist ja nicht neu. Bereits meine alte IXUS 40 konnte filmen. Aber wirklich genutzt habe ich diese Funktion selten bis gar nicht. Grund dafür war/ist die Qualität der Videosequenzen.
Seitdem ich die 5D Mark II besitze habe ich nun die Möglichkeit die Videofunktion in einer hochwertigen Qualität nutzen zu können - aber wirklich hergenommen habe ich sie noch nicht.

Ich habe beschlossen, mich mit dem Thema auseinander zu setzen - aber grundsätzlich brauche ich in das Thema "Filmen mit der DSLR" eine Einweisung. Deswegen habe ich mich für diesen Workshop von Krolop & Gerst in der Münchner Lichtschmiede angemeldet.

Warum mache ich das? Nun ja, ich spiele mit dem Gedanken diesen Blog zusätzlich mit Videos zu füttern. Auch haben mich zwei Freunde angesprochen, die ihre Produkte in Szene gesetzt haben wollen. Deswegen investiere ich nun in diesen Workshop und hoffe daraus einiges für diese Projekte mitzunehmen.

Ich bin gespannt was alles an diesem Workshop geboten wird. Außerdem treffe ich Martin und eventuell auch den Marc persönlich... COOL!

Seit Jahren bin ich eifriger Leser und Zuschauer ihres Blogs. Das ist ein Beweis dafür wieviel Herz die Beiden in ihre Arbeit stecken, wenn sie es schaffen das Publikum so lange an der Stange zu halten. Mit der Art und Weise die Themen zu erklären hat Martin eine Beziehung zu seinen Zuschauern aufgebaut und somit auch zu mir. Ich habe das Gefühl alte Bekannte zu treffen wobei die beiden keine Ahnung haben wer ich bin.


Links:


Donnerstag, 8. August 2013

aus der Fototasche - Speicherkarten

...ohne DIE geht gar nichts...

Seit 2002 fotografiere ich Digital. Von Anfang an mussten die Bilder auf Speicherkarten gespeichert werden. Nur wenige Kameras hatten damals einen fest verbauten internen Speicher den man am PC mit Kabel auslesen konnte. Das fand ich schon damals nicht interessant, da ich vom Speicher begrenzt wäre. Deswegen hatten alle meine Kameras eine austauschbare Speicherkarte als Medium um flexibel zu bleiben. Deshalb musste ich mich von Anfang an mit dem Thema "Speicherkarten" auseinander setzen.
meine erste Speicherkarte funktioniert immer noch
Produktbild der Canon G2
meine erste Digitalkamera - war die nicht schön?

Meine erste digitale Kamera war eine Canon G2 und diese hatte einen CF-Kartenschacht. Damals legten die Kamerahersteller der OVP eine Speicherkarte bei. Mit der konnte man in voller Auflösung ca. 5 JPG-Bilder machen. Ich legte mir dann eine Toshiba CF mit sage und schreibe 64 MB zu. Das war damaliger, hochwertiger Standard. Besser bzw. Größer waren nur die MicroDrive die es bis zu krassen 1 GB gegeben hat. MicroDrive waren richtige kleine Festplatten mit sich drehenden Scheiben - so wie eine normale große Festplatte auch. Diese waren aber sehr teuer. Mein Freund Michael hat sich aber damals eine mit 512 MB zugelegt und wurde natürlich beneidet über so viel mobilen Speicher.
Heute gibt es die MicroDrive nicht mehr. Der Fortschritt bei den Flashspeichern hat ihren Vorteil, des großen Speicherplatzes, obsolent gemacht.
SD-Speicherkarten die den IXUS-Modellen beigelegt waren

Letztens habe ich im DSLR-Forum ein Thema gelesen bei dem gefragt wurde "Wieviele Speicherkarten bereits kaputt gegangen wären und von welchem Hersteller diese war.". 

Ich habe überlegt und mir ist aufgefallen, dass mir noch gar keine kaputt gegangen ist! Und das obwohl ich diese nach jedem Shooting aus der Kamera heraus nehme und mit einem externen Lesegerät auslese und somit die Kontakte doch ganz schön her nehme. Auch ist es schon ein paar Mal passiert, dass die eine oder andere Karte mal den Weg in die Waschmaschine angetreten hat. Ich vergesse hin und wieder einfach alle Taschen meiner Hosen auszuräumen. Dann dürfen die Karten auch mal eine Runde in der Waschmaschine drehen. Die entsprechenden Karten funktionieren trotzdem immer noch alle ohne Probleme.
weitere alte SD-Speicherkarten für die damalige IXUS 850 IS
Produktbild von Canon IXUS 850 IS
die war 2007 in Schweden dabei und läuft heute immer noch.

2007 bin ich mit ein paar Freunden nach Schweden gefahren. Hierfür habe ich für meine damalige Hosentaschenknipse Canon IXUS 850 IS ein paar billige SD-Speicherkarten bei eBay gekauft. Ein Zwischenspeichern auf einem Laptop fiel aus, da wir drei Wochen Wildnis geplant hatten und mit Kanus durch die Gegend gefahren sind. Wir wussten auch, dass wir keine Zivilisation ansteuern werden und uns über die drei Wochen selbst versorgen müssen. Bis auf ein Satellitentelefon und zwei Fotoapparate hatten wir auch keine elektronischen Geräte bei uns. Man war das schön...!

Aber ich schweife ab - Speicherkarten - ja, genau.

Ich hatte bisher Karten von diversen Herstellern benutzt. 
  • SanDisk - von diesem Hersteller habe ich die meisten
  • Transcend
  • Toshiba
  • Panasonic
  • Canon - welcher Hersteller sich dahinter verbirgt weiß ich nicht...
Übersicht über die Karten die ich derzeit noch nutze.

Meine erste CF-Karte aus 2002 ist noch heute im Einsatz. Diese wird in der Firma von meinem Schwiegervater in der G2 immer noch genutzt und auch die Kamera macht immer noch das was sie machen soll. 

Ach ja, die MicroDrive von meinem Freund läuft auch heute noch.


Fazit:
Flashspeicher sind geniale Medien. Aus meiner Erfahrung kann ich berichten, dass diese eigentlich unkaputtbar sind. Selbst die günstigen Karten halten nun schon seit Jahren.

Wie gesagt, bis heute hatte ich keinen Ausfall bei meinen Karten und ich hoffe auch, dass das so bleibt...

Links: 


Mittwoch, 7. August 2013

Produktfotos

...Individual and not for everybody...

Ich durfte, wieder einmal, Produktfotos von Designerschuhen für einen Münchner Store erstellen. Hier ein paar Ergebnisse...
  • GUIDI - BACK ZIP BOOT
GUIDI - BACK ZIP BOOT
MODEL: 786 - COLOR: 906T
GUIDI - BACK ZIP BOOT
MODEL: 786 - COLOR: 906T

  • LAYER-0 FOR INAISCE - LACE UP SHOE
LAYER-0 FOR INAISCE - LACE UP SHOE
MODEL: 18040 - COLOR: FOG
LAYER-0 FOR INAISCE - LACE UP SHOE
MODEL: 18040 - COLOR: FOG

  • LAYER-0 FOR INAISCE - LACE UP SHOE
LAYER-0 FOR INAISCE - LACE UP SHOE
MODEL: 18040 - COLOR:BLACK
LAYER-0 FOR INAISCE - LACE UP SHOE
MODEL: 18040 - COLOR:BLACK
LAYER-0 FOR INAISCE - LACE UP SHOE
MODEL: 18040 - COLOR:BLACK

Und hier noch ein Newsletter- und Werbebild welches während des Shootings entstanden und anschließend mit Lightroom und Photoshop bearbeitet wurde...

Die nächste Lieferung ist bereits angekündigt - das heißt ich darf demnächst wieder ran...


Montag, 5. August 2013

Startrails - und die Erde dreht sich doch!

...ich habe versagt...

Am Wochenende wollte ich Sterne mit Landschaft fotografieren und habe entsprechende Vorbereitungen getroffen. Am Samstag wollte ich am Abend dann losziehen und ein ansprechendes Motiv aufsuchen. Leider zog gegen 21:00 Uhr ein recht heftiges Gewitter auf, sodass das fotografieren ins Wasser fiel.

Ein wenig geärgert hat mich das schon, da es in der letzten Zeit immer so ist, dass wenn ich bei den Schwiegereltern bin und fotografieren gehen möchte, dass das Wetter nicht passt. Also bin ich dann halt ins Bett gegangen.

In der Nacht bin ich dann, weil es so warm war, wach geworden. Ich habe dann, nachdem das Gewitter nachgelassen hatte, das Fenster aufgemacht. Total verschlafen schaute ich raus und sah einen sternenklaren Himmel und genau in diesem Moment zog eine Sternschnuppe einen Lichtstrich.

Jetzt war ich wach. Auf die Uhr geschaut - 3:30 Uhr. Egal, ich muss jetzt raus! Schnell die Klamotten geschnappt und angezogen, Ausrüstung geschultert und los ging es zum Kochelseeufer.

Dort angekommen habe ich die Kamera aufgebaut und die, aus meiner Sicht passenden Werte eingestellt.

Kamera 5D II und das EF 24-70 2,8
Blende 8, ISO 1600, 5 Minuten Belichtungszeit, automatischer Weißabgleich

Mit dem Timer habe ich eine Serie von 10 Aufnahmen eingestellt. Die Kamera machte dann selbstständig die 10x 5 Minuten Aufnahmen und ich hatte Zeit den Sternenhimmel und direkt über mir die Milchstraße anzuschauen. In der Zeit, bis die Kamera fertig war, konnte ich weitere 5 Sternschnuppen und einen Satellit zählen. Ich war total gespannt ob die Aufnahmen was geworden sind. Auf dem Kameradisplay schaute das schon mal nicht schlecht aus.

Zuhause habe ich dann am Abend die Bilder mit Photoshop überblendet. Am Ende habe ich nur 7 der 10 Aufnahmen genommen, da während der Aufnamen der Mond aufging und der Morgen graute. In Photoshop hat sich dann auch gezeigt, dass es zwar Strichspuren wurden - diese aber nicht sauber in einer Linie verlaufen. Man kann die sieben 5-Minuten-Abschnitte klar unterscheiden.
Jochberg und Kochelsee mit Walchenseekraftwerk

MIST - was habe ich falsch gemacht?

Im DSLR-Forum habe ich in einem passenden Thema das Bild eingestellt und hoffe auf ein paar Tipps die ich künftig beachten sollte.

Fazit:
Es ist schwieriger als gedacht. Einfach mal die Kamera irgendwo hinstellen und gleich ein beeindruckendes, fehlerfreies Bild hinzubekommen ist ja auch zu viel verlangt... :-)

Links:


Samstag, 3. August 2013

Bildbearbeitung - malerische Winterlandschaft

...ich hatte Lust auf Bildbearbeitung...

Bei YouTube habe ich ein Tutorial von Calvin Hollywood gefunden in dem er ein Landschaftsbild nach seiner Weise bearbeitet. Ich habe es mir angeschaut und habe Lust bekommen das an einem meiner Bilder nachzustellen.
Ausgangsbild

Als Ausgangsbild habe ich mir eine Winterlandschaft ausgesucht. Es zeigt den Jochberg am Kochelsee. Dieses Bild hat mir eigentlich schon immer gefallen wusste aber nicht so recht was ich daraus machen sollte. Als ich nun überlegte mit welchem Bild ich mich spielen soll habe ich recht schnell dieses Bild im Kopf gehabt. Schnell habe ich es in Lightroon herausgesucht und in Photoshop geöffnet.

Ich habe nicht alle Schritte von Calvin nachgestellt. Trotzdem aber ein, für mich, geniales Ergebnis erzielt...
malerische Winterlandschaft - der Jochberg am Kochelsee
 
Hier die von mir in Photoshop angelegten Ebenen und Einstellungsebenen.

...und ein Vorher / Nachher Vergleich...
Vorher / Nachher Vergleich

Vielen Dank an Calvin für das Tutorial. Es hat Spaß gemacht dir zuzuschauen und anschließend das Gesehene auf ein eigenes Bild anzuwenden.

 
Links:


Freitag, 2. August 2013

aus der Fototasche - Stativköpfe

...nicht den Kopf verlieren...

Stativköpfe gibt es so viele wie Sand am Meer. Nur welcher passt zu mir und meinen Anforderungen? Das ist eine Frage die mich lange beschäftigt hat.

Mein erstes Stativ, welches ich vor vielen Jahren gekauft habe, hatte einen verbauten 3-Wege-Neiger der mit einer Wechselplatte ganz brauchbar war. Mit der damaligen Canon G2 hatte es ja auch nicht schwer zu tragen...
Als ich dann mit der DSLR-Fotografie begann musste natürlich auch ein stabiles Stativ mit einem kräftigen Kopf her. Aufgrund der diversen Bewertungen im Internet entschied ich mich für ein Manfrotto 055 X Pro-B mit einem Triopo B3 Kugelkopf. Dieser Kugelkopf hatte alles was ich wollte. Friktion, Panoramaebene und ACRA-Schnellwechselplatte. Für einen Preis von ca. 150,- Euro nicht billig aber weitaus günstiger als manch anderer.
Triopo B-3 auf umgebauten Manfrotto 055 X Pro-B

Über die Jahre der Benutzung zeigten sich aber doch Eigenschaften die mich dann störten.
  1. Ist die Feststellschraube und die Friktionsschraube fast gleich groß. Oftmals wusste ich nicht welche ich gerade bediente. Deswegen wurden dann immer beide festgeschraubt was den Vorteil einer Friktion komplett aufgehoben hat.
  2. Die Schmierung der Panoramaebene ist aus dieser herausgequollen und hat mir oftmals schmierige Finger beschert.
  3. Einer der Drehknopfdeckel ist irgendwann abgefallen. Natürlich ist es mir in diesem Moment nicht aufgefallen sodass dieser dann weg war.
  4. Das Nachsacken hat sich über die Jahre der Nutzung verschlechtert, sodass bei der Makrofotografie die Bildausschnittseinstellung zu einem Geduldspiel wurde.
Also habe ich mir 2012 wieder Gedanken über einen neuen Stativkopf gemacht. Zur Auswahl standen diese Kugelköpfe:
  • NOVOFLEX Classic Ball 5 oder Classic Ball 3 (Classic Ball = CB)
  • ACRA Z1
...und diese Getriebeneiger:
  • Manfrotto Getriebeneiger 410
  • Manfrotto Getriebeneiger 405 Pro-Digital
"Warum Getriebeneiger?" werdet ihr euch jetzt fragen. Nun ja, ich fotografiere nunmal recht gern und viel Makromotive. Hier ist die Ausrichtung immer recht schwierig und das Nachsacken der Kugelköpfe hat mich bei meinem so sehr geärgert, dass ich auch was anderes als Kugelköpfe ausprobieren wollte.

Hier mal meine Pro/Kontra Überlegungen zu jedem System...

Kugelkopf (Novoflex):
+ Novoflexsystem habe ich bereits im Einsatz und gute Erfahrungen gesammelt
+ Kugelkopf mit sehr durchdachter Entwicklung (Hebel/Drehring/Drehrad)
+ Made in Germany und sehr hohe Fertigungsqualität
+ beide Versionen halten alle meine Objektive (Gewicht)
- CB5 eventuell zu schwer für mein Gitzo Explorer G2220 - eventuell Kopflastig oder auch überdimensioniert
- der CB3 würde wahrscheinlich vollkommen reichen
- in der Makrofotografie verstellt man nicht nur eine Ebene sondern immer alle Ebenen.


Getriebeneiger:
+ jede Achse kann separat eingestellt werden
+ beide Versionen reichen vom Auflagegewicht vollkommen aus
- Manfrotto´s Schnellwechseleinheit fest verbaut und nicht mit Novoflex kompatibel - somit zusätzlich eine Adapterplatte
- der obige Vorteil, die Achsen separat zu steuern, kann auch zum Nachteil werden, wenn man "nicht Makro" fotografiert.


Ein Fotofreund hatte den Novoflex CB5 seit Jahren in Gebrauch und war damit sehr zufrieden. Auch hatte ich bis dahin schon viele Novoflex Wechselplatten an meinen Objektiven im Einsatz und zusätzlich mit dem Makroschlitten von Novoflex sehr gute Erfahrungen gesammelt. 
Ich habe dann im Makro-Forum ein Angebot gefunden in dem der CB5 gebraucht verkauft wurde. Nachdem das Angebot gepasst hat, habe ich für einen wenig genutzten CB5 nur noch 280,- Euro inkl. Versand gezahlt.

So, jetzt hatte ich schon einmal einen neuen Kugelkopf. Der Getriebeneiger hatte mich aber nicht losgelassen, sodass ich mir von AMAZON einen Manfrotto Getriebeneiger 405 Pro-Digital kommen lies.
Bereits zwei Tage später stand der Postler mit ein riesen Paket vor der Tür. Anfangs habe ich noch darüber gelästert, warum AMAZON für einen Getriebeneiger so ein RIESEN Paket versendet - nachdem ich das Paket dann auf gemacht habe habe ich meine Meinung geändert und MANFROTTO die Schuld gegeben warum die eine so große Umverpackung drumherum machen - so nach dem Motto "Große Verpackung rechtfertigt den hohen Preis" (wie bei LEGO).

Nun ja - was soll ich sagen - anschließend habe ich das MANFROTTO Paket auf gemacht und bin in dem Moment fast ohnmächtig geworden. MAN IST DAS TEIL GROß!!!!!

Ich habe dann alle meine vorher ausgesprochenen Triaden wieder zurück genommen und habe nur noch dieses RIESEN TEIL angestarrt...
Manfrotto Getriebeneiger 405 auf Berlebach Mini mit Novoflex Makroschlitten

Jetzt hatte ich beide Systeme da. Nun konnte getestet werden welches für mich das Beste ist.

Ich mache es kurz - ich habe noch beide in meiner Tasche.

Warum?
Nun ja, der Novoflex läuft sehr weich und lässt sich durch sein System recht gut auf unterschiedliche Kamera-/Objektivkombinationen einstellen. Dieses Hebel/Drehring/Drehrad handlig ist intuitiv. Man kann sich nicht "verschalten"...!
Der Getriebeneiger ist ein Traum für Makros. Mit jeder Kamera-/Objektivkombinationen kann man jede Ebene einzeln verdrehen und die für sich perfekte Ausrichtung bestimmen. OK, es dauert länger. Aber bei der Makrofotografie geht es mir nicht um Schnelligkeit, da möchte ich entspannen und Spaß haben.

Ich schraube nun je nach Anforderungen den passenden Kopf auf das Stativ.

Fazit:
Das ist nun nicht das Allheilmittel immer mehrere Köpfe zu kaufen. Aber für meine einerseits spezielle Anforderung bei Makros und andererseits die schnelle flexible Einstellmöglichkeit bei nicht-Makos mit dem Kugelkopf ist für mich eine runde Sache. Aber am Ende muss das jeder für sich selbst und seinen Geldbeutel entscheiden.