Mittwoch, 30. Juli 2014

Reparatur der Berlebach Nivellierung

...do it yourself...

Während eines meiner letzten Fotoausflüge in die Natur fiel mir auf, dass die Nivellierung meines Berlebach Mini nicht mehr fest klemmt. Selbst mit der stärksten Klemmung konnte man den Kopf noch verstellen. Problematisch war es deswegen, weil ich keinen stabilen Aufbau mit meiner schweren Ausrüstung zusammengebracht habe. Immer wieder sackte diese nach - und das geht ja mal gar nicht...!
Etwas gefrustet und nachdenklich machte ich mich wieder auf den Heimweg. Währenddessen machte mir darüber Gedanken, woran das liegen kann bzw. ob ich was kaputt gemacht habe...?!?

Zuhause angekommen schrieb ich Berlebach an was das sein könnte bzw. ob da was kaputt sein könnte.

Dann habe ich, vor lauter Neugier, versucht dem Fehler auf den Grund zu gehen. Das Ganze hat mir einfach keine Ruhe gelassen.
Ich holte mir meinen Schrauberkasten und löste die drei Schrauben unterhalb der Stativkopfplatte. Hierfür löste ich die Klemmung und verdreht den Kopf. Dann kam ich recht gut an die Schrauben heran.



Nun konnte ich die obere Platte abheben. Darunter ist eine Mutter, die auf einer Art großer Unterlegscheibe liegt.



Die Mechanik ist so konstruiert, dass der Hebel die Scheibe in die halbrunde Kugel der Nivellierung klemmt. Mit einem Standard Maulschlüssel der Größe 10 konnte ich die Mutter nun etwas fester ziehen.



Immer wieder kontrollierte ich die Stärke der Klemmung mit dem Hebel. Nicht, dass ich es so fest ziehe, dass sich die Kugel dann nicht mehr frei bewegen kann - aber eben auch fester als es vorher war... 

Dann habe ich wieder alles zusammengebaut und fertig war ich. Operation gelungen - Patient lebt :-)

Montag, 28. Juli 2014

HFB - Thema Wasser 1von5

...eins von fünf...

Das aktuelle Thema "Wasser" finde ich echt schwer. Nicht, dass Wasser zu fotografieren so schwer wäre, aber irgendwie habe ich wieder so verrückte Ideen, dass ich an die Grenzen meiner Möglichkeiten stoße bzw. muss ich ganz schön improvisieren um ein halbwegs brauchbares Ergebnis zu erreichen.

Am Anfang dachte ich mir - "Wasser, das wird leicht" - aber mit jeder Idee die ich in diesem Zusammenhang anschließend hatte, dachte ich mir "viel zu leicht - das macht jeder". Ich hatte alles Mögliche im Kopf. Ich überlegte mir...

Was ist Wasser?
  • das Element, Aggregatzustände
Was sagt Wasser aus?
  • Pfützen, Regen, Wolken, Bach, Fluss, Wasserfall, usw.
Was schreit regelrecht nach Wasser?
  • verwelkende Blumen, Wüste, Feuerwehrmann, ein leeres Schwimmbecken
Alles keine schlechten Ideen und aus allem kann man auch was machen - aber ich wollte was Besonderes...

Ich recherchierte im Internet und schaute mir viele Bilder zum Thema "Wasser" an. Für mein erstes Bild habe ich mich von Eberhard Schuy inspirieren lassen.
Copyright Eberhard Schuy
http://loft2blog.blogspot.de/2014/07/bewegte-bilder.html

Nachdem ich das gesehen hatte wusste ich ganz genau was ich für ein Bild machen wollte. Hier ist meine entsprechende Umsetzung...

wenn das rechte Glas schon voll ist -> die Seite neu laden

Ich habe keine Schleife eingebaut, weil ein gefülltes Glas nicht einfach wieder leer sein kann. Deswegen habe ich es auch nur als einmalige Animation erstellt.

Die Schwierigkeit bestand darin, dass man eine passende Ausleuchtung hinbekommt. Immerhin wird gefilmt und ich habe kein Dauerlicht (am Ende musste eine Taschenlampe herhalten). Dann muss man darauf achten, dass das "Einschenken" zu keiner Abdeckung des Schattens im Hintergrund führt. Wenn man zum Beispiel das Einschenken bzw. das Gefäß aus dem eingeschenkt wird sehen würde, egal aus welcher Richtung, würde man den entsprechenden Schatten im Hintergrund wahrscheinlich verdecken. Deswegen habe ich aus einer höheren Position eingeschenkt.
Eine weitere Schwierigkeit war das Wasser selbst. Tests mit klarem Wasser haben gezeigt, dass man dies im Schatten nicht wirklich gut gesehen kann (weil durchsichtig). Deswegen habe ich das verwendete Sprudelwasser mit Tee eingefärbt.

Links:

Samstag, 26. Juli 2014

Bild prämiert

...ich bin dabei...

Am 22.07. bekam ich über Google+ eine Mitteilung, dass mein Bild der Mücken-Händelwurz, als eines von vier, zum Makrobild der Woche prämiert wurde.



Diese Auszeichnung freut mich sehr. Gleichzeitig spornt es an, künftig weitere gute Bilder zu veröffentlichen.

Links:

Donnerstag, 24. Juli 2014

aus der Fototasche - XUME-Filter-Adapter

...Praxistest...

Vor ein paar Wochen schrieb ich über die XUME-Filter-Adapter welche das schnelle Filterwechseln ermöglichen sollen. Damals fand ich diesen Zubehörartikel bei Amazon und war von Anfang an schwer begeistert davon.


Die Idee ist, dass man zwischen Objektiv und Filter einen Magneten schraubt und so recht einfach und schnell den Filter wechseln kann. Hier noch einmal das zugehörige Produktvideo...


Nun ja, wie bereits angekündigt habe ich mir diese Adapter von Amazon kommen lassen bzw. habe ich das Set zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich habe die 82mm Filterdurchmesser-Variante genommen, da das der größte Filterdurchmesser ist den ich nutze.
Ich möchte hier nun etwas über diese Adapter schreiben. Dabei werde ich auf die Vor- und Nachteile eingehen, die mir bei der Arbeit mit den Adaptern aufgefallen sind.

Lieferumfang:

Die Adapter werden...
  • Einzeln
  • als Set = 1x Objektiv; 1x Filter, 
  • als Doppel-Set = 1x Objektiv; 2x Filter, 
  • und als Vierer-Set = 2x Objektiv; 4x Filter
...verkauft. Somit kann man, je nach Bedarf, die richtige Kombination zusammenstellen.

Ich habe mich für das Vierer-Set entschieden, da ich das Canon EF 16-35 und das Canon EF 24-70 mit dem Adapter ausrüsten wollte. So habe ich nun zwei Objektiv- und vier Filteradapter.

Am Objektiv:

An das Objektiv schraubt man den Objektivadapter und an den Filter halt den Filteradapter. Soweit recht simpel. Nun hat man am Objektiv und am Filter je einen Magnet. Kommt man nun mit dem Filter an das Objektiv wird der Filter an das Objektiv geheftet.
Die Haltekraft ist so hoch, dass es eigentlich unmöglich ist, dass sich der Filter von selbst löst. Selbst schütteln und stoßen lässt den Adapter kalt.
Die Magnetkraft ist hoch genug, dass ein Polfilter problemlos verdreht/eingestellt werden kann. Gleichzeitig aber auch nicht zu fest, als dass man die beiden nicht mehr trennen könne. Mit etwas Zug- und Hebelkraft löst man den Filter wieder vom Objektiv.

Also bis hierhin alles so wie es das Werbevideo verspricht.

Vignettierung:

Bereits in meinem ersten Post hatte ich die Vignettierung angesprochen. Da bereits ein einfacher Filter eine Vignettierung hervorrufen kann ist natürlich die Frage wie stark die Vignettierung mit dem Adapter wird. Immerhin baut der XUME-Adapter 5,5mm mehr auf.
Ich habe euch ein paar Beispielbilder mit meinen Objektiven erstellt. Alle Bilder bei Blende 2,8 sodass die eigentliche Vignettierung bereits zu sehen ist. Die Bilder zeigen also Extrembeispiele.

Canon EF 16-35 @ 16mm
Canon EF 24-70 @ 24mm
ohne Adapter / ohne Filter
nur Filter
nur Adapter
Adapter und Filter


Tja, was nun? Die Vignettierung ist ja schon recht deutlich, war aber auch klar. Beim 24-70 hält sich das Ganze in Grenzen - aber beim 16-35 bekommt man schon fast einen Tunnelblick.
 

Lightroom:

Schauen wir mal, ob wir mit Lightroom dies wieder korrigieren können? (ist nicht mein bestes Erklärvideo... sorry)


Hier die Bilder von oben mit eingeschaltener und bearbeiteter Objektivkorrektur. Das 24-70 schaut prima aus und mit dem Rest an Vignettierung am 16-35 kann ich leben.

Beachtet bitte auch, dass die Beispielbilder alle mit Offenblende am Kleinbildformat (oder auch Vollformat) gemacht wurden. Das ist jeweils die stärkste Ausprägung der Vignettierung!!!

Canon EF 16-35 @ 16mm
Canon EF 24-70 @ 24mm
Adapter und Filter

Objektivkorrektur & Vignettierungskorrektur

Fazit:

Der XUME-Adapter ist ein cooles Zubehör. Man kann im Handumdrehen von einem zum anderen Adapter wechseln. Gleichzeitig ist er aber auch ein krampf.

Warum? 

Nun wenn man zum Beispiel zwei Filter miteinander kombinieren möchte - z.B.wenn ich einen Graufilter mit einem Polfilter verwenden möchte - muss ich wieder schrauben oder noch einen Adapter zwischen diese beiden Filter schrauben. Die Vignettierung würde dann nur noch stärker.

Aber, hey, wie oft braucht man das?

Ich denke, die paar Mal im Jahr kann ich den Polfilter von dem XUME-Adapter schrauben und dann wieder an den Graufilter anbringen. In der Zwischenzeit freue ich mich auf jeden weiteren schnellen Filterwechsel dank der genialen XUME-Adapter :-)

Aber was könnte man besser machen?
Am Besten wäre, wenn die Hersteller diesen Magnet direkt an den Objektiven bzw. Filter verbauen würden. Dann würde nichts weiter aufbauen und man hätte alle Vorteile dieser genialen Erfindung. Ich denke aber auch, dass ich das nicht mehr erleben werde...

Links:

Dienstag, 22. Juli 2014

Rotbraunes Wiesenvögelchen - Coenonympha glycerion

...nicht perfekt...

Ohne Pflanzenklammer war das ein aussichtsloser Kampf. Der Wind war zwar nicht so stark, hat aber trotzdem permanent durch die "Schlucht" geblasen. Von ca. 20 Aufnahmen mit unterschiedlichen Einstellungen war nur dieses eine Bild mit brauchbarer Qualität.


Auch hier war es wieder wie beim letzten Wiesenvögelchen. Im spezialisierten Schmetterlingsführer kein Wort oder Bild von dem Flattermann aber im allgemeinen Insektenführer ist er dann gelistet.

Besonderes Kennzeichen für diesen Schmetterling ist das orange Band um den Hinterflügel und die gelbgerandeten runden Flecken. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage sogar, dass das hier ein Weibchen ist. Was meinen die Experten?

Links:

Sonntag, 20. Juli 2014

Sumpf-Stendelwurz - Epipactis palustris

...schon fast zu spät...

Heute zeige ich euch ein paar weitere Bilder von meiner Orchideentour in den Isarauen. Diesen Standort kannte ich bereits aus dem letzten Jahr und wollte diesmal schauen, ob ich noch etwas neues finde.  Ich war dieses Jahr schon recht spät dort unterwegs, konnte es aber auch nicht früher einrichten...

Unter anderem fand ich dort die Sumpf-Stendelwurz - Epipactis palustris die hier an diesem Standort recht häufig anzutreffen ist.




Links:

Freitag, 18. Juli 2014

Lasioglossum - Furchenbiene

...klein und fleißig...

Letztens konnte ich ein paar interessante Insekten bei der Nektarernte beobachen. Gleich auf den ersten Blick konnte ich sie als Bienen identifizieren - aber welche genau? Ein deutliches Merkmal war bei einigen Tieren, dass sie rote Zeichnungen am Hinterleib hatten. Auch waren sie viel kleiner und schlanker gebaut als die bekannten Honigbienen.





Im Makro-Forum wurden diese als Furchenbienen der Gattung Lasioglossum identifiziert. Hier gibt es offensichtlich zwei Arten, Lasioglossum calceatum und Lasioglossum albipes, die sich äußerlich gleichen.

Nun weiß ich, dass es Furchenbienen sind - und das ist schon einmal was...

Links:

Mittwoch, 16. Juli 2014

Mücken-Händelwurz - Gymnadenia conopsea

...da ging es los...

Heute zeige ich euch ein Mücken-Händelwurz den ich, unter anderem, letzten Samstag in den Isarauen aufgenommen habe.

Bereits dort hatte ich Halsschmerzen und liege seit dem mit Steptokokken flach...


Montag, 14. Juli 2014

Honigbiene

...lecker Nektar...

Heute zeige ich euch zwei Bilder aus einer Serie von einer Honigbiene bei der Nektarsuche. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie groß Honigbienen im Vergleich zu anderen solitär lebenden Bienen Doch sind.



Samstag, 12. Juli 2014

Wegwespe mit Spinnenopfer

...das tut weh...

Letztens wurde ich von meinen Kindern auf eine spannende und faszinierende Szene aufmerksam gemacht. Eine Wespe trug eine Spinne durch den Steingarten am Insektenhotel - und das ist meine Geschichte dazu...

Ich holte meine Kamera und machte von der Szene ein paar Bilder. Auf einem Stein machte die Wespe mit ihrer Spinne halt. Dort konnte ich sie dabei beobachten, wie sie der Spinne die Beine abgebissen hat. Vermutlich deswegen, weil die Spinne sonnst nicht in die Brutröhre passt.

Als dann eine Ameise auf die Wespe aufmerksam wurde, hat die Wespe die Spinne an der Spinnwarze gepackt und hat sich einen anderen Ort gesucht. Ich denke, dass die Wespe einer Konfrontation mit den Ameisen mit Absicht aus dem weg geht. Immerhin waren die Ameisen fast genauso groß wie die Wespe...

knabber, knabber...

...so, wieder ein Bein ab...

...und wie geht es Dir? Schläfst Du auch schön?

...schnell weg hier - bevor die Ameise (nicht im Bild) ihre Freunde holt...!

Wenn man bedenkt, dass die Spinne zu diesem Zeitpunkt immer noch lebte, ist das schon eine dramatische Tatsache. Aber nachdem die Insekten keine andere Möglichkeit haben, das Futter für ihre Jungen längere Zeit frisch zu halten, ist das aber auch eine sehr interessante Realität.

Trotzdem möchte ich nicht tauschen - weil alles was danach kommt ist noch schrecklicher...

Die immer noch lebende Spinne wird in die vorbereitete Brutröhre/-höhle getragen. Anschließend wird auf ihr ein einzelnes Ei gelegt und die Röhre wird verschlossen.
Bald darauf schlüpft die junge Wespe und freut sich über das fette Mahl...

Ich vermute, dass es sich bei der Wegwespe um die Tönnchenwegwespe - Auplopus carbonarius - handelt. Die Artbeschreibung und die Beispielbilder im Netz gleichen meinen Beobachtungen. Ich werde mal schauen, ob ich das "Nest" ausfindig machen kann. Eventuell kann ich noch eine solche Szene fotografisch begleiten.
Bei der Spinne bin ich mir nicht sicher, ob es eine Laufspinne oder eine Krabbenspinne ist. Ich tendiere eher zur Laufspinne, weil es so ausschaut, als ob die Beine gleich lang wären.

Links:

Donnerstag, 10. Juli 2014

Portraits mit Bokeh-Effekten

...tolle Idee...

Beim stöbern in YouTube habe ich ein Video auf dem Kanal "Blende 8" gefunden.

Hier geht es darum, mal falsch zu fotografieren bzw. ein paar andere Wege zu gehen. Martin fotografiert hier durch Stahlwolle und blitzt dabei seitlich gegen das Wollegeflecht. Die dabei entstehenden Spitzlichter vor dem Objektiv bilden Bokehkringel.


Wenn ich mir das nun in Verbindung mit den Bokehformen vorstelle, denke ich, kann man das noch einmal toppen. Mit zwei Blitzen von den Seiten mit jeweils unterschiedlichen Farbfolien kann ich mir das schon sehr gut vorstellen. Im Grunde ist das nichts anderes, nur dass man den Aufbau etwas anpassen muss...





Ich finde die Idee, einfach mal was anders zu machen und die dabei entstandenen Ergebnisse, richtig gut.

Links:

Dienstag, 8. Juli 2014

eine Tanzfliege im weißen Mauerpfeffer

...luftig weich...

Diese Tanzfliege fand ich im weißen Mauerpfeffer sitzend. Offensichtlich hat es ihr dort recht gut gefallen, da sie immer wieder an die Stelle zurück kam.


Diese Tanzfliege ähnelt der Skorpionsfliege mit der sie aber nicht verwandt sind.

Sonntag, 6. Juli 2014

Canons neue Weitwinkelobjektive

...beide rundum gut...

Canon EF 16-35mm f/4L IS USM

Das neue Canon EF 16-35mm f/4L IS USM ist der Nachfolger des schon in die Jahre gekommene Canon EF 17-40mm f/4L USM. Die Brennweitenbereiche überschneiden sich nicht vollständig, aber die Blende ist mit f/4 bei beiden gleich.


Ich vermute, dass der Absatz des Canon EF 17-40mm f/4L USM nun nicht mehr relevant hoch sein wird, auch wenn der Preisunterschied zum Canon EF 16-35mm f/4L IS USM nochmal ca. 400,- Euro aus macht. 
Dafür bekommt man aber auch...
  • 4-Stufen-Bildstabilisator
  • sehr hohe Bildqualität bis zum Rand
  • 9 Blendenlamellen für ein schönes Bokeh

Fazit:
Wenn ich das Canon EF 16-35 f/2.8L USM nicht in meiner Fototasche hätte wäre nun dieses Objektiv auf der Wunschliste. Ich überlege sogar, ob ich nicht sogar tausche...?!?


Canon EF-S 10-18mm f/4.5-5.6 IS STM

Das neue Canon EF-S 10-18mm f/4.5-5.6 IS STM ist die perfekte Ergänzung zum Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM welches ja bei vielen Kameras als Kit-Linse beigelegt wird. 

Das Objektiv ist zwar komplett aus Kunststoff gefertigt, kann deswegen aber auch zu einem sehr günstigen Preis (derzeit für ca. 280,- Euro am Markt) angeboten werden. Es steht in Konkurrenz zum Canon EF-S 10-22mm f/3.5-4.5 USM welches wertiger verarbeitet ist. Auch ist der Brennweitenbereich etwas weiter und es hat ein Metallbajonett verbaut. Dafür kann das Canon EF-S 10-18mm f/4.5-5.6 IS STM mit...
  • 4-Stufen-Bildstabilisator
  • geräuschlosen STM-Antrieb
  • geringem Gewicht
...aufwarten.

Fazit:
Ich denke, dass aufgrund der guten optischen Leistungen (siehe Beispiele im Netz) und des attraktiven Preises dieses Objektiv weggehen wird wie warme Semmeln.


Meiner Meinung nach ist Canon mit beiden Objektiven wieder ein großer Wurf gelungen.
  1. Wird das STM-System um ein leichtes Weitwinkelobjektiv erweitert. Nun kann man am Crop den Brennweitenbereich von 10-250mm sehr günstig und mit einer guten Qualität abdecken.
    Hier ergänzen sich das EF-S 10-18mm; das EF-S 18-55mm und das EF-S 55-250mm perfekt.
  2. Hat Canon nun zwei Weitwinkel (eins für Crop und eins für Kleinbildformat) im Angebot denen man die fehlende Randschärfe nicht vorwerfen kann. Beide Objektive wurden mit einem modernen 4-Stufen-Bildstabilisator ausgestattet, was zwar in diesem Brennweitenbereich nicht wichtig ist, aber für viele ein Kaufargument darstellt. Außerdem ist der Bildstabilisator für's Filmen recht praktisch...

Ich habe euch ein paar Links zusammengestellt. Die ersten führen zur Produktbeschreibung von Canon, die anderen zu Praxistests im Netz. Viel Spaß beim stöbern...

Links:

Freitag, 4. Juli 2014

hab den Wagen...

...voll geladen...

Nicht gerade perfekt positioniert, da die Flügel verdeckt werden, aber trotzdem ein schöne Aufnahme.


Dienstag, 1. Juli 2014

Fashionfotografie

...oder so ähnlich...

Letztens wurde ich gefragt, ob ich wieder ein paar coole FitPics (Mode, angezogen fotografiert) machen würde. Ich traf mich dann mit dem Ladenbetreiber und dem Model und wir fotografierten unterschiedliche Klamotten bzw. Zusammenstellungen.
Am Ende habe ich die Bilder nach Wunsch bearbeitet. Diese werden nun für Newsletter, Werbung und Flyer verwendet.








Ich bin mit den Ergebnissen zufrieden und der Ladenbetreiber und das Model haben nun auch wieder genug "Futter" für Facebook und der Gleichen. Zwei Bilder möchte der Ladenbetreiber sogar in groß ausbelichten lassen und im Laden aufhängen.