Freitag, 31. Oktober 2014

Schlauchpflanzen - Sarracenia - im Kochelsee Moor

...fleischfressende Pflanzen...

Vor acht Jahren hatte ich ein kleines Moorbeet mit heimischen und exotischen fleischfressenden Pflanzen bei meinen Schwiegereltern. Die Pflanzen wuchsen sehr gut, sodass es irgendwann zu eng im kleinen Moorbeet wurde. Damals habe ich groß "ausgemistet" und viele Ableger der Schlauchpflanzen und verschiedene Fettkräuter an zwei Stellen im Kochelsee Moor ausgebracht.
Während die Fettkräuter alles heimische Arten waren, sind die Schlauchpflanzen, die aus Amerika stammen, bei uns nicht heimisch. Trotzdem kommen sie mit unserem Klima prima zurecht.

Die also schon gesagt, habe ich damals die Schlauchpflanzen auf einer Feuchtwiese im Moor ausgebracht. Immer wieder mal schaue ich dort vorbei um zu schauen, wie es den Pflanzen geht.
Letzten Sonntag war ich auf einer Radtour in der Gegend unterwegs und machte einen Abstecher dort hin. Der Bauer, dem die Feuchtwiese gehört hatte den Bewuchs schon zurück geschnitten, sodass ich vermutete, dass ich nichts mehr als abgeschnittene Schläuche finden werde. Aber bereits damals, als ich die Pflanzen ausbrachte, wusste ich von dieser Tatsache und pflanzte sie bereits in den Randbereich. Deswegen konnten auch dieses Jahr fast alle Pflanzen verschont bleiben.

Sarracenia Hybrid

Sarracenia Hybrid

Bei den Arten handelt es sich um einen sterilen Hybrid (die rote hochwachsende) und eine Sarracenia purpurea ssp..

Sarracenia Hybrid

Sarracenia Hybrid

Sarracenia purpurea ssp.

Sarracenia purpurea ssp.

Den Pflanzen scheint es gut zu gehen. Es hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt mal wieder dort vorbei zu schauen...


Mittwoch, 29. Oktober 2014

Greifvogelschau im Bergtierpark Blindham

...man ist das schwer...

Eine Vogelschau gibt es mittlerweile eigentlich in jedem Tierpark / Wildpark. Letztens waren wir im Bergtierpark Blindham und haben uns dort auch die Greifvogelschau angeschaut. Ich hatte das Teletammi und die 5D II dabei und versuchte mich mal daran diese faszinierenden Tiere in Aktion abzulichten.

Meine Kameraeinstellungen habe ich so gewählt:
  • Programm Tv - auf 1/1000 Sek. eingestellt
  • ISO - Automatik
  • Serienbildmodus
  • Matrixmessung
  • Bildstabilisator am Objektiv aus
Man, eins kann ich euch gleich sagen, da ist viel Ausschuss dabei herausgenommen...!

Von ca. 200 Bildern sind nur wenige brauchbar - und keins perfekt. Ein paar Bilder möchte ich euch trotzdem zeigen...

Die Show eröffnete der Sakerfalke - Falco cherrug...
...ganz nett...

Dieser durfte einige Male hin- und herfliegen. Hier wurden auch Kinder in die Show einbezogen, auf deren Händen/Armen der Falke starten und landen durfte.

...OK...

...Person im Hintergrund...

...ganz nett...

Das Einbeziehen der Kinder in die Show finde ich besonders gut. Näher dran an den Tieren kann man gar nicht sein...

Weiter ging es mit einem Wüstenbussard - Parabuteo unicinctus...
...bescheidener Hintergrund...

...dann kam der Weißkopfseeadler - Haliaeetus leucocephalus...

kack Hintergrund...

...ebenso...

...Flügel abgeschnitten...

...eigentlich ganz OK...

...zu nah rangezoomt...

Es sind zwar ein paar nette Aufnahmen dabei - aber diese Art der Fotografie ist definitiv nicht einfach draufhalten und abdrücken! Auch habe ich gemerkt, dass die 5D II keine Aktionkamera ist. Die Autofokusfelder liegen doch recht weit auseinander und der Autofokus kommt nicht mit den Geschwindigkeiten zurecht. Aber das sind die Parameter die man immer wieder der Kamera in der Vergangenheit vorgeworfen hat. Deswegen wurde die 5D III ja auch besser ausgestattet...

In solchen Situationen wünscht man sich was schnelleres - aber viele meiner Bilder brauchen diese Geschwindigkeit gar nicht.

Am 05.11. ist Hausmesse bei Foto Dinkel und am 14. / 15.11. bei Foto Sauter. Da ist dann auch Canon mit der neuen 7D II da. Ich werde sie mir mal etwas genauer anschauen. Vielleicht ersetzt die meine gute alte 40D. 

Montag, 27. Oktober 2014

Damhirsch - Dama dama

...hmm, lecker...

Man denkt sich, dass die Tiere die Anwesenheit von Menschen gewöhnt sind - im Wildpark Poing mag das auch stimmen - aber hier sind die immer noch scheu. Na ja - egal - hat ja auch was...




Samstag, 25. Oktober 2014

Hasennachwuchs

...so süß...

Heute etwas für die Mädels unter euch. Meine Mädels waren auf jeden Fall begeistert. Natürlich kam auch gleich die Frage der Fragen "darf ich auch Hasen haben?".



Donnerstag, 23. Oktober 2014

aus der Fototasche - mittelfristige Ausrüstungsplanung / -optimierung

...wenn man Zeit hat zum Nachdenken...

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich damit meine Ausrüstung etwas zu optimieren. Grund ist eine Bandscheibenproblematik mit der ich mich herumschlage, weswegen ich nicht mehr so viel Gewicht mit mir herumtragen darf und möchte...
Der Plan ist also, alles etwas schlanker und leichter zu machen aber trotzdem nicht unbedingt an Qualität verzichten zu müssen.

Aber wo fängt man an und wo hört man auf? Hier der derzeitige Stand meiner Überlegungen (noch in Bearbeitung)

1. Stativ
Ich benutze ja das Gitzo G2220 und bin von der Flexibilität und der Einstellmöglichkeiten dieses Systems sehr begeistert. Das Eigengewicht ist aber nichts für Wandertouren weshalb es eigentlich immer daheim bleibt. Wenn ich es aber dann doch mal dabei habe ist das Gewicht echt unangenehm (bei langen Touren).
Mein Plan ist nun, das Gitzo G2220 gegen das Novoflex TrioPod A2840 auszutauschen.


Dieses Stativ besteht aus einer Basis an der man unterschiedliche Stativbeine von Novoflex in Aluminium oder Carbon schrauben kann. Das System hat derzeit drei unterschiedlich lange Aluminiumbeine und vier Carbonbeine sowie ein Set mit sehr kurzen Beinen. Das für mich aber am interessantesten sind die neuen Wanderstecken die man als Stativbein verwenden kann.


Ich plane also die TrioPod Basis mit den langen Aluminiumbeinen als Standardstativ für normale Anforderungen anzuschaffen. Diese Kombi gibt es als Komplettset - und da werde ich bei einer der kommenden Hausmessen bei Foto-Dinkel oder bei Foto-Video-Sauter zuschlagen.

TrioPod Stativbasis

lange Aluminiumbeine

Zusätzlich plane ich mir noch einen Satz kurze Beine zu besorgen. So kann das Stativ den Bereich abdecken, den ich mit dem Berlebach Mini nicht mehr erreiche. Ich bin aber noch unschlüssig, ob ich die kurze Alu-Variante (Auszugslänge: 42,5-129cm) oder ob ich die noch kürzere Carbon-Traveler-Variante (Auszugslänge: 31,5-109,5cm) nehmen soll...

kurze Alu-Variante

kurze Karbon-Traveler-Variante

Aber jetzt kommt der eigentliche Mehrwert den ich mir einbilde. Kombiniere ich ein kurzes Bein mit zwei Novoflex Wanderstecken kann ich auf künftigen Wanderungen zwei Stativbeine daheim lassen, weil ich ja die beiden Stecken sowieso dabei habe.

Wenn alles so passt wie ich mir das einbilde würde dann das Gitzo G2220 zum Verkauf stehen  :-)

Links:
Bilder des Stativs und der Beine von Novoflex.de



2. Stativkopf
Wenn man über das Stativ nachdenkt muss man auch über den Stativkopf nachdenken. Ich besitze den Novoflex Classic Ball 5 und den Manfrotto Getriebeneiger 405. Beide sind absolut geniale Köpfe die ich nicht abgeben werde (stand heute ;-) ). Aber beide sind nicht gerade Leichtgewichte. Deswegen werde ich es künftig meiden, diese beiden Köpfe auf größere Touren mitzunehmen. Aber was dann...?

Meine Gedanke gehen derzeit in Richtung "ohne Kopf". Das Konzept der Nivellierung am meinem Berlebach Mini mit ACRA-Klemme finde ich extrem praktisch...

Berlebach Mini mit Nivellierung und Novoflex Q-Mount

...deswegen werde ich dieses Prinzip nun auf mein künftiges Stativ anwenden. Ich denke, ich werde mir zum Stativ den Novoflex MagicBalance anschaffen.


Oben auf die Nivellierung noch meine Panorama-Q-Klemmplatte und dann ist das eine runde Sache. Hier mal, so wie ich mir das denke, auf die Schnelle mit Gimp zusammengestümpert...

OK - die Winkel passen nicht und der Abbildungsmaßstab auch nicht
aber es geht ja nur ums zeigen... :-)

So würde ich mit dem MagicBalance, anstatt des CB 5, ganze 700 Gramm sparen.

Ich werde diese Kombi bei den kommenden Hausmessen ausprobieren und schauen, ob ich damit zurecht kommen könnte.

Ich weiß auch, dass ich mich damit in der Bewegungsmöglichkeit der Kamera einschränken werde - aber ich denke, dass ich damit leben kann/muss.

Links:
Bilder von Novoflex.de



3. Rucksack
An den von mir verwendeten Kamerarucksäcken ärgern mich immer wieder ein paar Kleinigkeiten. Da wäre zum einen immer die Größe. Ich neige dazu die Rucksäcke, egal ob des der Vertex 200 oder der Pro Trecker 600 ist, immer voll zu machen. Dementsprechend trage ich dann immer ein gehöriges Gewicht mit mir herum. OK, dafür können die Rucksäcke recht wenig - das liegt immer an mir selbst...
Trotzdem habe ich manchmal Probleme die zusätzliche Ausrüstung (Kleidung, Getränke oder Brotzeit) unterzubringen. Der Pro Trecker 600 ist da viel weniger das Problem, da in dieses "Monster" so viel Zeugs rein passt, aber das ist ja dann auch wieder ein Problem.
Was mich aber nach vielen Jahren der Nutzung von Kamerarucksäcken nervt ist die Tatsache, dass man, um an die Ausrüstung zu kommen, den Rucksack auf das Tragegeschirr legen muss. So liegt dann immer die Seite auf dem Boden, die man dann später wieder am Rücken hat. Je nach Witterung kann das schon mal sehr unangenehm werden (nass / matschig). Aber selbst wenn es nicht nass ist verhacken sich immer Tannennadeln und sonstiger Schmutz in dem Mesh und die piksen dann beim tragen. Dieses Mesh wieder sauber zu bekommen ist nicht immer so leicht und nervt.

Trotzdem glaube ich, den perfekten Rucksack gibt es nicht und man muss mit den "Unzulänglichkeiten" leben - zumindest dachte ich das bis vor kurzem. In den Internetforen und Blogs tauchte im letzten halben Jahr immer wieder der Name "f-stop" auf.
Diese amerikanische Firma versucht mit ihren Rucksäcken eine Brücke zwischen Kamera- und Wanderrucksack zu schlagen und das offensichtlich recht erfolgreich. Das Konzept von f-stop ist, dass man den Zugriff auf das Kamerafach über den Rücken hat. So liegt der Rucksack bei der Fotosession auf der Vorderseite und das Tragegestell bleibt sauber. Auch besonders ist das Konzept mit den ICU "Kameraunit". Diese gibt es in unterschiedlichen Größen und trennt die Kameraausrüstung von dem restlichen Rucksackraum. So kann man den Rucksack je nach Anforderung, mal mit kleinerer Kameraausrüstung und dafür mit mehr Restplatz im Rucksack oder mit größerer Kameraausrüstung und mit weniger Restplatz benutzen.

Nach aktueller Internetrecherche interessiere ich mich für die beiden Modelle "Tilopa" und "Loka". Interessant ist, dass Globetrotter genau diese beiden Rucksäcke ins Sortiment aufgenommen hat. Ich werde die nächsten Tage mal bei uns in München vorbei schauen und die Modelle mir genauer anschauen.

Modell "Tilopa"

Tilopa von hinten mit geöffneter Kameratasche

Modell "Loka"



Der "Tilopa" und der "Loka" nehmen sich von der Größe nicht viel - trotzdem muss ich mal schauen welches Modell mir besser taugt. Ich werde berichten.

Wohl oder übel werde ich mich dann vom Lowepro Pro Trecker 600 AW trennen. Der Rucksack ist zwar der genialste, große Kamerarucksack den man haben kann, aber aufgrund seiner Größe nutze ich ihn doch am wenigsten und wenn ich ihn benutze ist er mittlerweile zu schwer. Somit würde dann der Lowepro Pro Trecker 600 AW zum Verkauf stehen - Interessenten können sich melden :-)

Links:
Bilder der Rucksäcke von Globetrotter.de



4. Kamera
Für einen Techniknerd, wie mich, gibt es nichts schöneres als ein neues Spielzeug mit Knöpfen zum dran herumspielen zu bekommen. Die Vorstellung der Canon EOS 7D Mark II hat bei mir ein heftiges "haben will" Gefühl hervorgerufen.


Der Tag der Markteinführung rückt immer näher. Ich erwarte schon die ersten Tests der Kamera von Leuten die nicht von Canon unterstützt/bezahlt werden. Bisherige Veröffentlichungen lobpreisen die Kamera in den Himmel. Wenn nur die Hälfte stimmt bin ich zufrieden.
Sollten also die Tests der kommenden Wochen und Monate kein vernichtendes Urteil abgeben werde ich mir die Kamera Mitte nächstes Jahr kaufen. Ich habe dann eine Aktionkamera für Tierpark-, Vogelschau- und Sportfotografie in Form der 7D II und eine solide Qualitätskamera für Portrait-, Produkt- und Makrofotografie in Form der 5D II. 

Das erste Opfer hat es deswegen aber schon jetzt gegeben. Nachdem ich die Kamera beim Canon Service komplett reinigen und überprüfen lassen habe, wurde die gute, alte Canon EOS 40D verkauft.


Links:
Bilder der 7D Mark II von Canon.de



5. Objektive
Die Kamera allein ist keine Gewichtsersparnis - eher wiegt sie sogar mehr als die 40D. Ohne den Objektivpark anzupassen wird es wohl nichts mit weniger Gewicht. Deswegen werde ich mit der 7D II das EF-S 10-18 und das EF-S 18-135 anschaffen. Eventuell gibt es die 7D II ja im Kit mit dem EF-S 18-135?

Canon EF-S 10-18mm f/4.5-5.6 IS STM

Canon EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM

Wenn ich jetzt die Brennweiten und die entsprechenden Gewichte vergleiche entsprechen die 10-135mm am KB-Format 16-216mm. Mit ca. 240 Gramm für das EF-S 10-18 und ca. 480 Gramm für das EF-S 18-135 spare ich gegenüber meinen L-Linsen EF 16-35 mit 640 Gramm, dem 24-70 mit 805 Gramm und dem 70-200 mit 1490 Gramm, sage und schreibe 2.215 Gramm. Das nenne ich mal Gewichtsersparnis - aber ob die Qualität passt werden wir dann sehen.

Wenn das EF-S 10-18 meinen Vorstellungen entspricht werde ich das Canon EF 16-35mm f/2.8L II USM verkaufen - aber das wird die Zukunft zeigen :-)

Links:
Bilder der Objektive von Canon.de



Puhh - ganz schön viel BlaBla - ich hoffe euch nicht zu sehr gelangweilt zu haben.

Mit allen Optimierungen könnte ich es schaffen, locker bis zu 5 kg Gewicht einzusparen und das ohne wirkliche Einschränkung. Das finde ich schon sehr enorm...!

Dieser Plan sollte heute in einem Jahr (deswegen mittelfristig) komplett umgesetzt worden sein. Wann nun genau was angeschafft wird, ob überhaupt oder was ganz anderes - ich werde berichten... :-)

Ich bin aber auf eure Meinungen und Tipps gespannt. Mich interessiert mit welcher Ausrüstung ihr auf größere Tagestouren geht oder ob ihr auch über eine Optimierung nachdenkt.

Schreibt es mir unten in die Kommentare oder über Google+.

Dienstag, 21. Oktober 2014

aus der Fototasche - Sirui P-424 & L-10

...Einbeinstativ...

Das Sirui P-424 Einbeinstativ benutze ich nun schon ein paar Wochen und möchte nun auch etwas dazu schreiben.


Technische Daten:
  • Material: Carbon (Stativ), Aluminium (Kopf)
  • Höhe Stativ mit Kopf: 64 - 179cm
  • Gewicht: 1kg - Belastbarkeit: 18kg
  • L-10 Neigekopf ist Arca-Swiss kompatibel
  • Mit Schnellwechselplatte
Das ist mein erstes Stativ aus Carbon. Diesen Werkstoff finde ich einerseits durch seine Eigenschaften interessant und andererseits wiederum nicht. Was mir sofort positiv aufgefallen ist, ist das Gewicht des Einbeinstativs. Mit dem Neigekopf komme ich auf ca. 1 kg Eigengewicht. Das kommt mir beim tragen der Ausrüstung doch sehr entgegen. Bedenklich finde ich die Tatsache, dass es sich um Kunststoff handelt. Denn wenn ich in Richtung Winter denke finde ich die Eigenschaften von Kunststoff gar nicht mehr so toll.

Aber warum habe ich mich denn nun für dieses Einbeinstaiv entschieden?

Ich war auf der Suche nach einem Einbeinstativ dass mein geliebtes Teletammi mit Kamera gut halten kann und gleichzeitig hoch genug ausgezogen werden kann, dass auch ich im stehen durch den Sucher der Kamera blicken kann. Es war also die Auszugshöhe von 179 cm und das max. Gewicht das getragen werden kann, welche mich die Entscheidung treffen ließen. Im nachhinein bin ich mit dem Sirui P-424 doch sehr glücklich.

Ich habe das Einbeistativ im Paket mit dem Neigekopf Sirui L-10 gekauft und konnte somit ca. 30,- Euro, im Vergleich zum Einzelkauf, sparen.


Die Investition in einen passenden Kopf fand ich von Anfang an sehr sinnvoll, nur wollte ich keinen Kugelkopf verwenden. Die Gefahr, dass das Objektiv samt Kamera ungewollt seitlich wegsacken war mir zu hoch. Mit diesem Neigekopf kann man nur nach vorne und nach hinten kippen, ein seitliches wegsacken ist Bauartbedingt unmöglich.

Sehr gut finde ich den Sporn, der die Kameraplatte sichert. Das ist eine sinnvolle und gute Lösung. Über einen kleinen roten Stift kann man den Sporn versenken und die Kameraplatte samt Objektiv aus der Schwalbenschwanzführung (ARCA Standard) herausgleiten lassen.

Aber nach den ersten Einsätzen im Urlaub habe ich festgestellt, dass der Neigekopf doch nicht ganz perfekt ist. Die Schwalbenschwanzklemmung erfolgt über ein kleines Rändelrad an der Seite. Auf der selben Seite ist auch das große Rändelrad angebracht mit dem man den Neigemechanismus klemmt.
Vielleicht liegt es auch nur an mir, aber die Positionierung direkt übereinander störte mich bei der Bedienung. Immer wieder kam ich beim verdrehen des großen Rändelrades an das Kleine.

OK, es ist nichts passiert, aber es störte mich. Deswegen habe ich mich an einen Umbau gewagt. Ich dachte mir, dass ich die obere Klemmplatte auch um 180 Grad gedreht auf dem Neigekopf montieren könnte. Also habe ich mein Werkzeug geholt und wollte die Schraube in der Klemmplattenbasis lösen.

die Ausgangssituation

Nur haben die Kollegen, die das zusammengebaut haben, mit Schraubenkleber nicht gespart. Mit einem Hebel und viel Kraftaufwand konnte ich die Schraube aber lösen und den Klemmung abnehmen

zerlegt

Wie ich bereits vermutet hatte, war ein um 180 Grad gedrehter Aufbau möglich.

um 180 Grad gedrehte Klemmplatte

Nun wieder alles zusammenschrauben und hier das fertige Ergebnis...

fertig

So, ich denke, nun ist der Kopf so wie ich ihn brauche. Meinen Fingern kommt nun nichts mehr in den Weg.

Links:
 

Sonntag, 19. Oktober 2014

Braunbär - Ursus arctos

...die alte Olga...

Wer weiß, wie lange es die alte Olga noch gibt. Auch ist fraglich, ob der Tierpark danach noch einmal Bären aufnehmen wird? Aber eventuell gibt es ja dann irgendwo Zoonachwuchs der ein neues Zuhause sucht...?




Links:

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Mantelpavian - Papio hamadryas

...was der sich wohl gerade denkt...

Bei denen ist eigentlich immer was los. Da wird geschimpft, geschubst, gebissen, gejagt, verhauen, gekrault, gelaust und geliebt. Das sind schon beeindruckende Tiere...



Links: