Montag, 30. März 2015

frostiger Morgen

...bei den Krokussen...

Der Sonnenaufgang versprach an diesem Morgen auch wieder phantastisch zu werden. Also packte ich meine Ausrüstung und machte mich auf den Weg zum Sportpark in Taufkirchen.

Dort angekommen war die Sonne gerade dabei über den Horizont zu kommen - ich hatte aber noch einige Zeit, da die Sonne erstmal über die Häuser klettern musste. Deswegen konnte ich mir einen schönen Standort suchen und mich einschießen.
Die Nacht war es recht kalt, sodass die Wiese gefroren und alles mit feinen Eiskristallen überzogen war.



Nach ein paar Minuten kam dann aber auch die Sonne über die Häuser und ich versuchte die Sonne mit ins Bild einzubauen. Aber die Sonne hatte bereits zu viel kraft, sodass der Himmel total ausbrannte. 



Der Standort war doch nicht so perfekt. Deswegen konnte ich nicht das Bild machen was ich wollte. Aber die Bilder die ich im Kasten hatte sind trotzdem keine totale Katastrophe. 

Als ich dann fertig war bin ich wieder nach Hause und habe mich für die Arbeit fertig gemacht. So bin ich zwar eine Stunde später da gewesen - aber wenn man schon Gleitzeit hat, sollte man sie auch hin und wieder mal nutzen... :-)

Samstag, 28. März 2015

Donnerstag, 26. März 2015

partielle Sonnenfinsternis - Collage

...jetzt ist aber genug...

Die partielle Sonnenfinsternis habe ich noch einmal in zwei Collagen verarbeitet. Hierfür habe ich zu Beginn des Zeitraffer das letzte Bild ohne den Mond gewählt und mit die Uhrzeit (9:29 Uhr) aufgeschrieben. Dann habe ich am Ende des Zeitraffer die Uhrzeit des ersten Bildes ohne den Mond aufgeschrieben (11:49 Uhr). Dann habe ich die Zeit berechnet die zwischen diesen beiden Bildern vergangen ist und kam bei zwei Stunden zwanzig Minuten heraus.

Dann habe ich mich dazu entschieden die Collage mit elf Bildern zu dokumentieren. Deswegen habe ich die notwendige Schrittlänge zwischen den Bildern berechnet und kam bei vierzehn Minuten heraus.

9:29Uhr2:20vergangene Zeit zwischen dem ersten und dem letzten Bild
9:43Uhr=2:20/10Formel für die Berechnung der Schritte
9:57Uhr

10:11Uhr0:14Minuten
10:25Uhr

10:39Uhr

10:53Uhr

11:07Uhr

11:21Uhr

11:35Uhr

11:49Uhr


Dann habe ich die Uhrzeiten berechnet und die entsprechenden Einzelbilder aus dem Zeitraffer markiert. Dann noch die markierten Bilder in Photoshop als Ebenen geöffnet und die erste Collage bearbeitet...


Dann habe ich mir gedacht, dass es doch auch nett wäre, die eigentliche Bewegung der Sonne in der Collage einzubauen (immerhin ist die Sonne ja aufgegangen). Deswegen habe ich eine weitere Datei angelegt und den Arbeitsbereich noch etwas erweitert. Dann auf einer neuen Ebene eine Kurve eingezeichnet und die einzelnen Bilder entlang der Kurve angeordnet.


Also ich finde beide Ergebnisse ganz toll - was meint ihr?

Aber das ist auch der letzte Post mit dem Thema "partielle Sonnenfinsternis". Das Thema ist nun ausgiebig bearbeitet worden (und mittlerweile auch ausgelutscht)...

Dienstag, 24. März 2015

partielle Sonnenfinsternis - der Zeitraffer

...und der schwere Weg dorthin...

Die partielle Sonnenfinsternis war schon ein spannendes Ereignis. Nicht so cool oder besonders wie eine volle Sonnenfinsternis - aber ich fand es interessant genug, dass ich mir für meine Kameraausrüstung die Sonnenschutzfolie besorgt hatte. 
Aus einer weisen Voraussicht hatte ich mich bereits drei Wochen zuvor (Anfang März) darum gekümmert und hatte somit alles für meinen Eigenbau-Sonnenschutzfilter auf Lager - ich berichtete...


Auch hatte ich mir schon ein paar Tage zuvor die Genehmigung für unsere Terrasse in der Firma geben lassen. So hatte ich einen perfekten freien Blick Richtung Osten und Süden.
Pünktlich um 9:00 Uhr habe ich mich ausgestempelt und habe mich auf der Terrasse eingerichtet. Ausrüstung hatte ich genug dabei...
  • Canon 5D II
  • Canon 7D II mit Batteriegriff und 80GB (64 CF + 16 SD) Speicherkarten verbaut (Leihgabe) 
  • Canon SX230 HS zur Dokumentation
  • Canon 70-200 
  • Tamron 150-600 (Teletammi)
  • Novoflex Triopod mit Manfrotto Getriebeneiger MA 405
  • Sirui 424 Einbeinstativ
  • CamRanger
  • iPad
  • 2x Eigenbau-Sonnenschutzfilter
  • 1x Cokin Z-Pro Filterhalter für das Teletammi
  • Ersatzakkus und so Kleinkram... 

Krass viel Zeugs - und alles im f-stop Loka mit der Pro large ICU. 

Um 9:15 Uhr war alles soweit fertig aufgebaut und nun konnte ich den Zeitraffer programmieren. Ich wählte 2.300 Bilder mit 5 Sekunden Versatz. Am Ende habe ich um 11:56 Uhr den restlichen Plan abgebrochen - verwendet habe ich von den fast 2.000 Bildern dann 1.801 Bilder für den fertigen Film (das wisst jetzt nur ihr Leser - überall sonst habe ich nämlich 1.800 geschrieben ;-) ).

alles fertig aufgebaut - es kann los gehen...


das Teletammi auf der 5D II war auch bereit



meinen Eigenbau-Sonnenschutzfilter habe ich mit Gummis vor dem Objektiv gehalten.

Nachdem ich keine automatische Nachführung habe (noch nicht - so wie ich mich kenne) und der MP-360 "nur" 15 Grad nach oben schwenkt, habe ich meinen Getriebeneiger verwendet. Ich dachte mir, dass ich dann wie bei einer Schreibmaschine, wenn die Sonnenscheibe einen bestimmten Punkt erreicht, ich dann mit dem Getriebeneiger die Position der Sonne wieder "zurückdrehe". Das hat auch alles prima geklappt. Für die Definition der Anfangs- und Endposition habe ich improvisieren müssen. Ich habe mein Handy und meine Stempelkarte als rechte und linke Maximalposition auf das iPad gelegt. Sobald die Sonnenscheibe das Handy erreichte habe ich am Getriebeneiger bis zum Rand der Stempelkarte zurückgedreht. Mit dem Liveview des CamRanger ein Kinderspiel.
 

Als ich dann am Nachmittag Daheim ankam habe ich die Bilder erstmal importiert - das allein dauerte schon eine Weile - Zeit für einen Kaffee (oder auch zwei)...
Nachdem das erledigt war markierte ich manuell die Bilder zwischen denen ich am Getriebeneiger zurückgedreht hatte. Das letzte Bild einer Sequenz bekam zwei Sterne und das erste Bild der neuen Sequenz bekam drei Sterne. Dann habe ich für alle Bilder mit einem Stern einen 1:1 Ausschnitt definiert und die Positionen der Sonnenscheibe zwischen einem Zwei-Sterne-Bild und einem Drei-Sterne-Bild so gewählt, das wenn ich zwischen beiden hin und herschalte, sich die Sonnenscheibe fast nicht bewegt. Leider funktioniert das in Lightroom nicht so gut wie in Photoshop und pixelgenaues Verschieben im Freistellwerkzeug gibt es auch nicht. Deswegen habe ich es so genau wie möglich versucht - besser geht es nicht in Lightroom (heute).




Als ich dann dachte, ich wäre so weit, habe ich LRTimelapse angeworfen und habe die Bilder zwischen meinen Keyframes von der Software berechnen lassen. Dann habe ich die neuen Metadaten gespeichert und in Lightroom diese neu eingelesen. Das was ich sah, machte einen guten Eindruck und ich habe dann die ganzen Bilder für das Video exportieren lassen.
Als das dann fertig war, 1.801 Bilder exportieren dauert echt lang, und kurz darauf auch das Video gerendert war habe ich voller Euphorie den Videoplayer angeworfen um das fertige Video anzuschauen. Nach wenigen Sekunden wusste ich, dass das nichts war - und nach dem zweiten Mal anschauen war mir schwindelig (oder ich war seekrank). Mist was habe ich denn da gemacht?


Nach kurzer Zeit fiel es mir wie Schuppen von den Augen. LRTimelapse verarbeitet die Unterschiede zwischen den Keyframes als Kurve. Schnell mal schauen, ob man das Umstellen kann...

Ich fand dann auch einen Menüeintrag für das lineare Angleichen - dieser arbeitet aber nicht zwischen vielen Keyframes, sondern nur zwischen dem Ersten und dem Letzten. Alle Keyframes dazwischen werden gelöscht bzw. übergangen. Diese Erkenntnis musste ich aber erstmal schmerzlich lernen, denn als ich dann die neuen Metadaten in Lightroom eingelesen hatte, passte keine Sequenz mehr zur anderen. Dafür hatte ich zwischen dem Ersten und dem Letzten Bild einen schönen linearen Verlauf...

Die Lösung dieses Problem war erstmal wieder alle Bilder auf den Stand von zuvor zu bringen. Dann habe ich jede einzelne Sequenz in einen eigenen Unterordner abgelegt und habe dann von LRTimelapse diese Unterordner (sage und schreibe 32 Stück) jeweils einzeln linear angleichen lassen.
So hatte ich dann 32 einzeln angeglichene Sequenzen, die ich dann wieder als Ganzes habe rendern lassen. Auch die zweite Version entsprach nicht ganz meinen Qualitätsvorstellungen, weshalb ich die Keyframes mir nochmals einzeln ganz genau vorgenommen habe. Es gab noch ein paar Übergänge, die waren nicht ganz optimal. Auch habe ich für meinen gewünschten 16:9 Bildausschnitt zu einem Hilfsmittel greifen müssen. Zuerst habe ich das erste Bild mit dem 16:9 Format so beschnitten wie es mir gefällt. Dann habe ich auf meinem zweiten Monitor die Lupe aktiviert und mit PostIt Steifen die Position der Sonnenkugel rechts, links und unten markiert...


...dann habe ich diesen Bildausschnitt auf alle Keyframes synchronisiert und dann jeweils versucht die Sonne innerhalb der Markierungen zu positionieren...




Anschließend wieder die Bilder zwischen den Keyframes von Lightroom linear berechnen lassen, Metadaten in Lightroom einlesen, Bilder exportieren und Video rendern. Auch die dritte Version ist nicht perfekt - aber besser bekomme ich es nicht mit Lightroom hin. Auch fällt mir gerade kein anderer Weg ein, mit dem man das Wackeln abschalten könnt.




Grund für die restliche Bewegung im Bild ist die Tatsache, dass die Sonne auf einer elliptischen Bahn über den Himmel zieht und deswegen auch der lineare Verlauf nicht der perfekte Weg ist, die Bewegungen der Sonne auszugleichen.

Also wie gesagt, das Ganze war eine Herausforderung für mich. Das Video dokumentiert den Mondtransit ganz gut. Aber ich bin mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden. Wenn ich mir die Zeitraffer auf YouTube von anderen Fotografen so anschaue, kann ich da lang nicht mithalten...

Wie habt ihr die partielle Sonnenfinsternis erlebt?


Sonntag, 22. März 2015

partielle Sonnenfinsternis

...bevor es keinen mehr Interessiert...

Heute zeige ich euch ein paar Bilder von der partiellen Sonnenfinsternis am letzten Freitag.



Nebenbei versuchte ich mich an einem Zeitraffer. Hier das derzeitige Ergebnis...





Glücklich bin ich damit noch nicht - aber besser bekomme ich es derzeit nicht hin.

Making of - Zeitraffer...

Mehr Test und Bilder gibt es dann die Tage...

Links:


Samstag, 21. März 2015

aus der Fototasche - Canon PowerShot SX230 HS

...die immer dabei...

Vor ein paar Jahren habe ich zu meinem Geburtstag die Canon PowerShot SX230 HS geschenkt bekommen. Seit dem ist sie die "immer dabei" Kamera die in meiner Umhängetasche schon fast festgewachsen ist.


Hier mal die technischen Daten...
  • HS-System (12,1 Megapixel)
  • 28-mm-Weitwinkelobjektiv mit 14fach optischem Zoom, optischer Bildstabilisator
  • GPS
  • Full HD mit optischem Zoom, optischer Dynamik-Bildstabilisator
  • Großes 7,5 cm (3,0") PureColor II G LCD
  • Manuelle Steuerung
Sensor:
Der verbaute Sensor ist bauartbedingt wirklich winzig. Im Vergleich zum KB-Format ist der Cropfaktor 2,3. Die Kamera macht Bilder im Seitenverhältnis 3:4 (max. 4.000 x 3.000 Pixel), man kann aber über die Einstellungen andere Formate definieren (2:3 / 16:9 / 1:1).
Die Kamera zeichnet lediglich JPG-Bilder auf. Die Bildqualität ist okay - aber das RAW-Format wäre mir lieber.

Zommbereich:
14fach-Zoom von 28mm bis 392mm (umgerechnet auf Kleinbild) ist schon sehr nett.


GPS-Funktion:
Damit kann man nicht nur die Bilder geotaggen sondern auch einen Track aufzeichnen lassen. Leider dauert der GPS-Fix doch eine ganze Weile, sodass man in spontanen Situationen in der Regel keine GPS-Daten zur Verfügung hat. Der GPS-Empfänger ist nicht der Selbe, wie die die in modernen Smartphones verbaut sind. Deswegen ist der GPS-Fix etwas schwieriger. Alternativ könnte man die GPS-Funktion dauernd aktivieren, und dann einen Track aufzeichnen. Dann hat man für jedes Foto (auch spontan) die GPS-Daten verfügbar.
Das funktioniert trotzdem auf Wanderungen sehr gut (freies Gelände), aber in der Stadt, zwischen den ganzen hohen Häusern, ist der Empfang nicht sichergestellt, sodass man in der Stadt die GPS-Funktion in der Regel vergessen kann. So weit, so mittelprächtig. Das Einzige was dem Ganzen aber wirklich im Weg steht ist der verbaute Akku - dieser ist nicht der Stärkste und würde innerhalb eines Tages konsequent von der GPS-Funktion leer gesaugt werden. Deswegen habe ich die Funktion eigentlich nie aktiv. Schade, ich würde das schon gern verwenden.

Video:
Ich nutze die Kamera recht gern, wenn ich ein Video (z. B. für YouTube) erstelle. Ton spielt dann nie eine Rolle. Das wäre nämlich sonst ein k.o. Kriterium weil das verbaute Mikrofon ist nicht besonders toll und ein externes kann nicht angeschlossen werden.

Display:
Das verbaute Display ist recht übersichtlich und groß. Das Seitenformat ist mit 16:9 recht merkwürdig. Vor allem im Fotomodus, wenn man im Format 2:3 oder 4:3 fotografiert, hat man immer einen schwarzen Rand. Trotzdem ist das nicht wirklich schlecht, da jeweils rechts und links am Rand die Einstellungen angezeigt und bearbeitet werden. Somit wird dieser "tote Bereich" trotzdem gut genutzt.
Da die SX230 HS keinen eingebauten Sucher hat und man auch keinen elektronischen Sucher anbauen kann wird das Display immer gebraucht und ist somit eingeschalten. In Verbindung mit dem recht schwachen Akku (siehe GPS) ist das Display der größte Stromfresser den man aber nicht abschalten kann.


Steuerung:
Schön finde ich, dass die Kamera die Kreativprogramme P, Tv, Av und M verbaut hat die ich von den DSLRs kenne. Ich nutze fast ausschließlich die manuelle Steuerung, die sehr gut funktioniert - könnte aber auch die Automatikprogramm bei Bedarf nutzen.


Hier noch ein paar Bilder der letzten Tage die ich mit der Kamera aufgenommen habe.
Sonnenaufgang - auf dem Weg zur S-Bahn

Sonnenaufgang - Blick aus dem Büro


Fazit:
An sich ist die Canon SX230 HS eine tolle Kamera. Aber für mich gibt es immer ein paar Punkte die mir als ambitionierter Fotograf nicht gänzlich glücklich machen. Da wäre zum einen der winzige Sensor, mit dem ich in jedem Bild schon das Rauschen sehe. Als nächsten Punkt hätte ich da den winzigen Akku in Verbindung mit dem stromfressenden Display welches man nicht abschalten kann oder die GPS-Funktion die zusätzlich Strom fressen. Aber der für mich größte Nachteil ist das die Kamera nur 8 Bit JPG und kein 14 Bit RAW speichert. Jedes Bild aus der Kamera kann ich nicht "wie gewohnt" bearbeiten und das stinkt mir... 

Aber was soll ich jetzt machen? Die Canon EOS M3 würde mir schon sehr gut gefallen. Diese hätte einen größeren Sensor, ein Schwenkdisplay, hat WLAN, man kann einen optionalen elektronischen Sucher anbauen und, viel wichtiger, ich hätte mein geliebtes 14 Bit RAW-Format.
Verlieren würde ich auf jeden Fall den großen Zoombereich hätte dafür aber die Vielfalt der Wechselobjektive.

Was meint ihr...?

Links:

Donnerstag, 19. März 2015

partielle Sonnenfinsternis

...morgen ist es soweit...

Die Sonnenfinsternis vom 11.08.1999 - das war schon was. Das Ereignis wird mir wohl ewig im Kopf bleiben. Das werden wir morgen zwar so nicht erleben, aber immerhin deckt der Mond hier noch ca. 70% ab.

Und genau dafür möchte ich auch gerüstet sein. Deswegen habe ich mir von Baader Planetarium die von ihnen vertriebene Schutzfolie (Baader AstroSolar™ Safety Sonnenfilterfolie - entspricht einem Neutraldichtefilter ND 5,0 mit einer Lichtreduzierung von mindestens Faktor 100.000) kommen lassen. Von meinen Freund Michael habe ich mir ein paar Zuschnitte aus Karton, passend zu meinem Cokin Z-Pro System, lasern lassen.


Am Montag bekam ich die Zuschnitte und setzte mich auch gleich daran meinen Sonnenfinsternis-Filter zu basteln. Ich habe im Grunde die Anleitung von Baader für den Eigenbau genutzt. Ich habe einen Zuschnitt mit doppelseitigen Klebeband beklebt, darauf habe ich die passend zugeschnittene Folie geklebt und darauf habe ich noch einen Kartonzuschnitt mit doppelseitigen Klebeband geklebt.


Vom weiteren Baufortschritt habe ich leider keine Bilder - aber ich denke ihr könnt es euch gut vorstellen.

Am Dienstag habe ich dann ausprobiert, was der Filter kann und mit welcher Brennweite ich arbeiten sollte. Die Sonne war bereits am unter gehen, aber für die Tests sollte es reichen.

Geplant hatte ich, dass ich das 70-200 für die Bilder verwende. Grund ist, dass ich für diesen Filterdurchmesser einen passenden Adapter für das Cokin System habe. Nach den ersten Bildern kann ich aber sagen, dass mich die Ergebnisse nicht wirklich überzeugen.

Ergebnis aus der Kamera

Bearbeitetes (Lightroom) Ergebnis aus oberen Bild

Deswegen habe ich mir überlegt wie ich den Filter vor das Tamron 150-600 bekomme. Der Filterdurchmesser mit 95mm macht das nicht so einfach. Auch der von Cokin zur Verfügung stehende Adapter passt nicht wirklich. Man kann diesen zwar an das Objektiv schrauben, aber dieser Adapter liegt dann plan am Objektiv an, sodass man den Filterhalter nicht mehr aufschieben kann.

Ich habe es aber trotzdem geschafft. Im Grunde ist das sogar total simpel. Der Filterhalter hat so kleine Nubsies mit denen man den Filterhalter auf dem Adapter hält. Diese Nubsies sind ziemlich genau so weit auseinander, dass man den Adapter damit auf das Objektiv klemmen kann.



hier sieht man einen der drei Nubsies mit denen der Filterhalter auf das Tamron 150-600 geklemmt wurde


Und hier schon einmal ein erstes Ergebnis mit 600mm.


So gefällt mir das schon viel besser. Ich werde also am Freitag mit dem Teletammi fotografieren. Einen Platz zum fotografieren habe ich auch schon - jetzt hoffe ich nur noch auf gutes Wetter. 

Links:

Mittwoch, 18. März 2015

Kleiber - Sitta europaea

...Schnappschuss vom Balkon...

Dieser Kleiber war am Montag Abend noch ein paar Mal bei uns auf dem Balkon um die letzten Körner aus der Winterfütterung zu holen.


Das Licht war nicht besonders. Deswegen musste ich mit ISO 6.400 fotografieren. Aber mit dem verschieben von ein paar Reglern in Lightroom gefällt mir das Bild doch recht gut.


Montag, 16. März 2015

Weil es so schön war...

...gleich noch eine...

Diese Frühlings-Knotenblume fand ich in großer Gesellschaft von Artgenossen unter einer Hecke.


Ich versuchte hier ein schönes Bokeh im Hintergrund ins Bild einzubauen. Also mir gefällt es :-)
 

Sonntag, 15. März 2015

Frühblüher - Frühlings-Knotenblume

...Leucojum vernum...

Jetzt geht es auch bei uns richtig los. Überall auf den Wiesen sprießen die Frühblüher. Heute habe ich für euch eine Frühlings-Knotenblume.

 

Donnerstag, 12. März 2015

Sternenhimmel und Mond

...der Blutmond...

In den letzten Tagen war der Nachthimmel immer sehr sehenswert. Ich kann mich nicht erinnern bei uns jemals so viele Sterne so klar gesehen zu haben. Die Nähe zu München macht durch die Lichtverschmutzung das eigentlich nicht möglich - aber am letzten Wochenende die Sicht echt genial. Problem war nur, dass ich gar keine Zeit hatte rauszugehen und mal eben ein / zwei Stunden zu fotografieren. Ich habe mich dann mit meinen Fotofreunden für Montag Abend ab ca. 21:30 Uhr verabredet.
Klar, dass an dem Tag die Aussicht nicht der vom Wochenende entsprach. Aber egal - jetzt waren wir schon mal da.

Also Stativ aufbauen und erstmal einschießen :-)



Wir hatten viel Spaß beim fotografieren. Wir quatschten über alles Mögliche, als kurz nach dem 22:00 Uhr läuten plötzlich ein knall roter Mond hinter dem Horizont aufging.


Die Bilder machen den Eindruck eines Sonnenuntergangs - aber das da ist der Mond...! Außerdem sind da eine ganze menge Sterne zu sehen...

Schnell ein paar Bilder gemacht, dann war das Naturschauspiel schon wieder vorbei. Der Mond verschwand hinter den Wolken und das leuchten war nicht mehr zu sehen...

Im Nachhinein waren die Belichtungszeiten zu lang, sodass die Sterne bereits kleine Strichspuren ziehen. Trotzdem find ich die Bilder ansehnlich genug für den Blog ;-)

Dienstag, 10. März 2015

Florian Taufkirchen 11/1

...Mehrzweckfahrzeug (MZF)...

Am Sonntag bin ich bei schönstem Wetter ins Feuerwehrhaus gefahren um das neue Mehrzweckfahrzeug (MZF) für die Homepage zu fotografieren.


Die Sonne warf einen schönen Schatten in den Übungshof in den ich das MZF stellte. Der Vorteil davon ist, dass das Fahrzeug selbst wenig bis gar keinen eigenen Schatten wirft und die Farben besser dargestellt werden.

Ich habe dann mithilfe meines Graufilters die Fahrzeugbeleuchtung (Blaulicht, Blink- und die Warnlichter) im Bild festgehalten. Okay, es hätte kein 1000er ND-Filter sein müssen, aber ich hatte keinen anderen dabei. So waren die Belichtungszeiten lang genug, dass alle Lampen geleuchtet haben.
Mit dem Polfilter habe ich die Spiegelungen auf der Front entfernt. In einem zweiten Foto, mit verdrehten Polfilter, habe ich die Spiegelungen auf der Seite des Fahrzeugs entfernt. Beide Bilder habe ich dann in Photoshop als Ebenen geladen und mit einer Maske die Spiegelungen aus dem einen Bild mit dem Bildinhalt des anderen Bildes ersetzt.


Zusätzlich habe ich beim oberen Bild noch die Blink- und Blitzlichter mit einem weichen Pinsel und der entsprechenden Farbe angetupft. So haben sie einen leichten "Leuchteffekt" bekommen.
Das Bild gefällt mir richtig gut - die Farben kommen sehr schön herüber und der kleine Sonnenstern unterhalb des Blaulichtbalkens sind für mich ein Highlight.


Auch ein schöner Rücken kann entzücken ;-)

Links: 

Donnerstag, 5. März 2015

Trioplan f2.8/100mm

...das Comeback einer Legende...

Seit ein paar Jahren ist es zum Trend geworden, alte Objektive an moderne Kameras zu adaptieren. Auch ich habe diesem Trend nicht widerstehen können und habe vor Jahren mir einen M42/EOS Adapter besorgt und adaptiere Opas alten Linsen.

Bereits damals wurde ich auf das alte Meyer-Optik-Görlitz TRIOPLAN f2,8/100 mm aufmerksam. Dieses Objektiv wird in der Szene heiß geliebt und hoch gehandelt. Die Bilder die mit dieser Linse gemacht werden können, haben ein ganz spezielles "Seifenblasenbokeh". Der Preis dieser Linse ist aufgrund der Nachfrage in den letzen Jahren kontinuierlich gestiegen. Während ich noch vor ein paar Jahren dieses Objektiv bei eBay für ca. 100,- bis 150,- Euro, je nach Erhaltungsgrad, gesehen habe, kostet heute, ein mehr als 50 Jahre altes Objektiv, mehr als 400,- Euro.

Ich selbst habe mir diese Linse nie zugelegt, aber der "haben will" Faktor ist schon immer hoch.

Nun habe ich im Netz eine Ankündigung gelesen, dass diese legendäre Linse anhand der original-Baupläne wieder neu aufgelegt wird. Der erste Prototyp wurde bereits auf der Photokina vorgestellt.
Die Aussage des Geschäftsführers...

„Die ersten Tests zeigen, dass es uns bisher hervorragend gelingt, den einzigartigen Charme des TRIOPLANS wieder herzustellen“

...finde ich sehr gut, aber auch die Aussage...

"Neben dem besonderen Charakter des TRIOPLAN wird auch bei diesem Objektiv Wert auf die hohen Standards der Marke gelegt. „Auch wenn wir nicht alle Geheimnisse lüften wollen, so können wir schon sagen, dass das neue TRIOPLAN, unter Verwendung von Schott-Glas hergestellt und mit Stolz das Prädikat „Made in Germany“ tragen wird."

...ist in der heutigen Zeit etwas besonderes.

Die Linse soll in diversen Anschlussvarianten für Canon, Nikon und für diverse spiegellose Kameras, insbesondere Fuji X und Sony NEX mount sowie MFT, im Oktober diesen Jahres, auf den Markt kommen. Ich werde den Fortschritt im Auge behalten...

Links:

Mittwoch, 4. März 2015

Das Paddy und das Maddin

...Staffel 3 - Folge 1...

Es geht wieder los...



Den Podcast könnt Ihr auch über iTunes oder Soundcloud abonnieren.

Dienstag, 3. März 2015

Canon Macro CashBack

...es lohnt sich...


Kauft ihr im Zeitraum zwischen dem 1. März und 30. April 2015 eines oder mehrere der folgenden Aktionsprodukte...

  • EOS 5D Mark III Gehäuse und alle von Canon konfektionierten Kit-Varianten (300,- €) 
  • EF 100mm f/2.8L Macro IS USM (100,- €) 
  • EF 100mm f/2.8 Macro USM (60,- €) 
  • EF-S 60mm f/2.8 Macro USM (60,- €) 
  • Speedlite MT-24 EX (100,- €) 
  • Speedlite MR-14 EXII (60,- €)

...dann erhaltet ihr von Canon den CashBack Betrag (in der Klammer), nach der Registrierung, zurück.

Links:

Montag, 2. März 2015

die drei Extreme

...große Augen machen...

Die drei Extreme über die ich schreiben möchte hängen mit meinem Eigenbau-Retroadapter zusammen. Als ich den Artikel vor ein paar Tagen schrieb bekam ich wieder richtig Spaß daran. Deswegen habe ich vor, die Sache hier im Blog weiterzutreiben. Immerhin hat das Thema ja einige interessiert.

Seit dem Bau meines Adapters habe ich immer mit einem EF-S 18-55 gearbeitet. Die Bilder waren auch immer brauchbar, aber ich möchte ab jetzt da einen oben drauf legen. Als erstes möchte ich mein EF 16-35 mal dafür verwenden. Ihr werdet euch jetzt fragen, warum denn gerade dieses Objektiv...?

Das kann ich euch auch gleich erklären...
Während beim EF-S 18-55mm beim zoomen der Tubus ausfährt und bei der Fokussierung die Frontlinse mitdreht ist beides beim EF 16-35mm anders. Das macht jetzt keine besseren Bilder aber die Bedienung ist einfacher. Als Goody habe ich noch zwei Millimeter mehr Brennweite was zu einer weiteren Vergrößerung führt.

Um nun aber das Objektiv verwenden zu können brauchte ich noch einen Step Down Ring von 82mm Filterduchmesser zu den 58mm des Adapters. Bei Amazon wurde ich für ein paar Euro fündig...


Verarbeitung ist in Ordnung, die Gewinde laufen gut. Das Set besteht aus acht Ringen zu Reduzierung von 82mm zu 48mm und ebenso acht Ringen von 48mm zu 82mm. Ab nun habe ich also immer einen passenden Filteradapterring auf Lager.

Aber heute geht es um die drei Extreme...

Extrem-nah dran

Extrem-groß sehen

Extrem-GEIL

Hier gleich mal ein erstes Foto zur Einstimmung in das Thema...


Jeder wird sofort erkennen um was es hier geht - es ist ein normaler Sonnenblumenkern den ich mit dem EF 16-35mm in Retrostellung bei 35mm Brennweite formatfüllend abgelichtet habe. Wie krass ist das denn?!?
Oder hier einen Springschwanz - mit 22mm Brennweite...


Diese kleinen Tierchen sind bereits bei Minusgraden auf dem Schnee und Eis unterwegs.

Ganz andere Springschwänze findet man in / auf der Erde von Blumen. Hier habe ich für euch mal ein paar "ausquartiert" um Fotos machen zu können.


Diese Art ist noch einmal kleiner als die auf dem Eis. Der "große" in der Mitte ist ca. einen Millimeter lang (inkl. Fühler). Hier habe ich mit 16mm Brennweite fotografiert und war ca. einen Zentimeter über der Wasseroberfläche. Um das fotografieren zu können musste ich einen Blitz verwenden der von der linken Seite mit voller Leistung reingeknallt hat, sonnst wären die Belichtungszeiten zu lang gewesen.

Das ist ja auch alles Schön und Gut aber welchen Abbildungsmaßstab kann man denn erreichen? Um das zu überprüfen, habe ich einen Standard-Meterstab als Fixwert genutzt. Erstmal habe ich die neun auf dem Meterstab fotografiert...

Brennweite 16mm - Fokus fix auf Naheinstellgrenze

...dann habe ich den Meterstab etwas verschoben, um die Skala mit den selben Einstellungen zu fotografieren...

Brennweite 16mm - Fokus fix auf Naheinstellgrenze

...beachtet bitte, links ist die volle Zahl und jeder Strich entspricht einem Millimeter. Das sind also etwas mehr als 5mm die ich in dieser Einstellung auf den Sensor bekomme. Dann rechnen wir jetzt mal mit dem anderen Fixwert, die 36mm KB-Sensorgröße, den Abbildungsmaßstab aus...

Formel:
Abbildungsmaßstab = Bildgröße / Gegenstandsgröße
Abbildungsmaßstab = 36mm / 5mm

Das bedeutet, ich schaffe mit dem EF 16-35 in Retrostellung auf 16mm mit dem Fokus an der Naheinstellgrenze einen Abbildungsmaßstab von ca. 7:1. Das ist sogar mehr als das legendäre MP-E 65mm (max. 5:1).

Hier noch ein paar weitere Bilder aus der Serie...

Brennweite 16mm - Fokus fix auf Unendlich

Brennweite 24mm - Fokus fix auf Naheinstellgrenze

Brennweite 24mm - Fokus fix auf Unendlich

Brennweite 35mm - Fokus fix auf Naheinstellgrenze

Brennweite 35mm - Fokus fix auf Unendlich

Mit dieser oben gezeigten Formel kann man dann auch die Größe der fotografierten Objekte errechnen. Da ich ja jetzt weiß, dass bei 16mm und Fokus auf die Naheinstellgrenze der Abbildungsmaßstab ca. 7:1 entspricht. Auch ist die Sensorgröße der Kamera mit 24mm x 36mm bekannt. Nehme ich nun dieses Bild...


...und ich weiß, dass das 24mm x 24mm Sensorgröße darstellt. Das Tier ist auf dem Bild ca. 6,1 mm lang, dann teile ich die 6,1mm durch den Abbildungsmaßstab (hier 7:1) und komme bei ca. 0,87mm heraus. Das Tier ist also in der Realität ca. 0,87mm lang.

Ich finde es beeindruckend, was man mit dieser Konstruktion sichtbar machen kann und welche Vergrößerung machbar ist.

Alles was ihr braucht ist ein Normal- bis Weitwinkelobjektiv, einen Retroadapter, eventuell einen Satz Adapterringe und ein Blitzgerät für eure Kamera.

Mich würde eure Meinung dazu interessieren. Schreibt mir in die Kommentare oder über Google+.