Freitag, 30. Oktober 2015

ein bisschen Herbst

...bevor er vorbei ist...

In der letzten Zeit komme ich wenig dazu den Blog zu Pflegen. Das liegt aber nicht daran, dass ich keine Lust hätte, sondern daran, dass mich andere Verpflichtungen sehr einnehmen. Ich möchte euch aber nicht mit Details nerven aber ich gelobe wieder Besserung.

Heute zeige ich euch noch ein paar Herbstbilder von Sylvensteinspeicher.






Montag, 26. Oktober 2015

Sylvensteinspeicher

...im Herbst...

letzten Samstag war ich mit meinem Freund Georg am Sylvensteinspeicher zum angeln. Das Wetter war total genial. Ich hatte natürlich auch die Kamera dabei um ein paar Herbstbilder zu machen.

Als Georg an einer Stelle unbedingt von Land aus angeln wollte, habe ich die Zeit genutzt um ein paar Bilder mit Stativ zu machen. Die am Ufer stehenden Baumstümpfe habe ich als Motiv im Vordergrund mit eingebaut.

Was meint ihr - brauchbar...?





Interessant fand ich die Information, dass der Wasserpegel die nächsten Tage/Wochen um 15 Meter gesenkt wird, um im Generatorenhaus etwas umzubauen. Ich denke, ich werde die Wasserstände im Auge behalten und wenn das Wasser gesunken ist wieder dort vorbei zu schauen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine beeindruckende Ansicht von der Gegend geben wird.


Mittwoch, 21. Oktober 2015

Was ist das denn...

...Novoflex TrioBalance...

Was ist das denn? Das fragte ich mich, als ich gestern dieses Bild im Internet gefunden habe. Demnach soll Novoflex ab sofort eine neue TrioPod Schulter anbieten die eine MagicBalance Einheit in einem Teil vereint..


Das kommt mir aber sehr bekannt vor...


Auf der Internetseite von Novoflex werden derzeit nur Komplettsets aus TrioBalance mit Beinen und Tasche angeboten. Der Mehrpreis zwischen dem TrioPod Classic und der neuen TrioBalance kann ich derzeit nur aus dem Preisunterschied zwischen den Komplettsets ableiten. Hier zahle ich für das...


TrioPod
TrioBalance
Preisunterschied
TRIOA2830
329,- Euro
TRIOBALA2830
459,- Euro
130,- Euro
TRIOA2840
369,- Euro
TRIOBALA2840
499,- Euro
130,- Euro
TRIOA2844
349,- Euro
TRIOBALA2844
479,- Euro
130,- Euro


Also schlussfolgere ich, dass der TrioBalance allein die 299,- Euro kosten wird, die in dem verlinkten Artikel genannt werden. Das ist dann 19,- Euro günstiger als die Einzelteile die ich gekauft hatte.
Wenn ich heute ein TrioPod kaufen würde, wäre sicher ein TrioBalance in der Einkaufstüte aber wechseln werde ich sicher nicht...

Links:

Dienstag, 20. Oktober 2015

MPortable

...mobile Datensicherung und MEHR...

Ich habe im Internet ein spannendes Produkt für Fotografen gefunden - die MPortable.


Hier mal die Eckdaten:

RAW & Video Support
Sichten u. bewerten Sie direkt nach dem Shooting Ihre RAW Files auf dem Tablet oder Smartphone

Kartenleser
Für alle Formate gerüstet! Der Micro SD, SD, Compact Flash Kartenleser macht die MPortable zur mobilen Backup-Station für Ihre Fotos und Videos.
Der Import startet automatisch.

Powerbank
Laden Sie Ihre externen Geräte mit dem integrierten 4000 mAh Akku. Ob Smartphone oder GoPro mit der MPortable unterwegs kein Problem.

WIFI Hotspot + Accesspoint
integrierter Wifi Hotspot um per Smartphone oder Tablett direkt auf die Dateien zuzugreifen.
Der IEEE 802.11n Standard garantiert eine schnelle Datenübertragung! Fungiert auch als Access Point wenn die MPortable über Ethernet mit einem Router verbunden ist.

IOS & ANDROID APP
Mit der IOS & Android App können Sie Ihre Daten nach dem Shooting sichten und bewerten bevor sie diese übertragen

USB 3.0 | 1Gbit Ethernet
USB 3.0 &1 Gbit Ethernet Anschluss zur Verwendung als externer Datenträger bzw. Netzwerkfestplatte.
USB Port zum aufladen externer Geräte.


Das Gerät ist echt interessant und deswegen habe ich auch mit dem Hersteller Kontakt aufgenommen und gebeten, mir eine Platte für eigene Tests zur Verfügung zu stellen.
Gestern kam nun eine MPortable mit der Post bei mir an. Ich werde sie nun auf Herz und Nieren testen und euch hier berichten.

Links:

Dienstag, 13. Oktober 2015

Kirche mit Milchstraße

...alternative Bearbeitung...

Das Thema "Sternenfotografie" hat mich gerade richtig gepackt. Ich ziehe mir ein Tutorial nach dem anderen rein. Natürlich möchte man dann auch gleich was ausprobieren...

Ich habe mir deswegen das Bild von der Kirche an der Erdfunkstelle Raisting noch einmal vorgenommen und habe mich an einer alternativen Bearbeitung probiert.


Das Bild entstand aus 18 Einzelbildern die dann in Photoshop gestackt und anschließend in Lightroom bearbeitet wurden. Ziel dieser Bearbeitung ist es, die Sichtbarkeit der Milchstraße zu erhöhen und gleichzeitig mehr Sterne zu zeigen. Netter Nebeneffekt ist, dass das Bildrauschen abnimmt.

Ich habe euch das mal in einem Vergleichsbild vorbereitet. Hierfür habe ich die Entwicklungseinstellung von der Photoshop-Datei genommen und auf eines der 18 Ausgangsbilder angewandt. Heraus kam dabei das hier...


Nicht nur, dass die Entwicklungseinstellungen nicht zu 100% das selbe Farbverhalten zeigen - das Rauschen ist doch aber sehr deutlich zu sehen. Ist schon beeindruckend, was man da noch rausholen kann.

Diese Art der Bearbeitung ist aber nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich habe für euch einen Link zu einem Tutorial auf YouTube. Dort werden alle Schritte die ich in Photoshop vorgenommen habe gut erklärt. Schaut es euch einfach mal an...



Das war die erste Bearbeitung dieser Art. Auch wenn das Ergebnis bereits beeindruckend ist, bin ich noch nicht 100%ig zufrieden. Grund sind die verschwommenen Sterne unten rechts. Hier scheint Photoshop beim ausrichten der einzelnen Bilder die Mitte der Bilder höher zu werten als die Ränder. Ich werde mir das aber noch ein paar Mal noch genauer anschauen und künftig etwas mehr Material dafür erstellen.

Montag, 12. Oktober 2015

Lightroom und externe Festplatten

...wo sind meine Bilder...

Die Arbeit mit Lightroom und externen Festplatten kann schon mal zu Frust führen. Es kommt vor, dass man heute Bilder auf externen Festplatten oder USB-Sticks dem Lightroom Katalog hinzufügt und bearbeitet und morgen wird einem angezeigt, dass die Bilder nicht mehr gefunden werden können...


Was ist passiert...?

Nun ja - dafür müsst ihr erst verstehen, dass Windows jedem USB-Datenträger der an das System angeschlossen wird, den nächsten freien Laufwerksbuchstaben zuweist. Das bedeutet, schließe ich einen USB-Stick an und habe im System nur zwei Festplatten (C: und D:) und ein CD-Laufwerk (E:), bekommt der USB-Stick den Laufwerksbuchstaben F: zugewiesen. Ziehe ich den USB-Stick wieder heraus ist der Buchstabe F: wieder frei. Stecke ich nun eine USB-Festplatte an (egal an welchem USB-Port), bekommt die USB-Festplatte den Laufwerksbuchstaben F: zugewiesen.

Ich hoffe ihr konntet bis hierher folgen...

Stecke ich nun noch zusätzlich den USB-Stick ein, bekommt dieser den Laufwerksbuchstaben G: zugewiesen. Und genau jetzt solltet ihr erkennen was das Problem ist...

Wir haben also zwei unterschiedliche Speichermedien die im System ursprünglich den selben Laufwerksbuchstaben hatten. Das hat so lange funktioniert, bis der zweite Datenträger gleichzeitig ans System angeschlossen wurde. Denn nun musste Windows diesem zweiten Datenträger einen anderen freien Laufwerksbuchstaben zuweisen.

Das ist also das was erstmal verstanden sein muss! Der "Fehler" liegt nicht an Lightroom, sondern an der Datenträgerverwaltung des Systems.

Haben wir nun auf dem USB-Stick Bilder den Lightroomkatalog hinzugefügt (Bilder bleiben auf dem USB-Stick - sie werden den Katalog nur bekannt gemacht), verweist jedes Bild auf den Pfad "F:/Ordner/Bild". Soweit kein Problem. Starten wir aber das System neu, und der USB-Stick bekommt den Laufwerksbuchstaben G: zugewiesen (weil die angeschlossene USB-Festplatte bereits den Buchstaben F: besetzt), kann Lightroom die Bilder die er auf dem Laufwerk F: kennt, nicht mehr finden. Wie auch - sie liegen ja nun auf G: ...

Jeder der jetzt noch dabei ist, kann die Lösung für dieses Problem, nun von mir auf dem Silbertablett serviert bekommen.

Es geht also darum, Windows zu "zwingen" dem USB-Stick (und jedem anderen Datenträger der in Lightroom verwendet werden soll) einen festen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen - und das jedes Mal wenn der Stick am System angesteckt wird. Und das geht wie folgt...

Windows 7

  1. Windows starten
  2. USB-Stick einstecken
  3. Start
  4. Systemsteuerung
  5. System und Sicherheit
  6. Festplatten formatieren / organisieren
  7. USB-Stick auswählen (bspw. Laufwerksbuchstabe F: )
  8. rechte Maustaste
  9. Laufwerksbuchstaben ändern
  10. Ändern
  11. einen neuen Laufwerksbuchstaben auswählen
    (TIPP: nehmt einen weit hinten im Alphabet z.B. W: )
  12. OK
  13. Lightroom öffnen
  14. auf  das Ikon für verwaiste Dateien oben rechts klicken
  15. Bildpfad auf Laufwerk W: suchen
  16. OK
  17. Fertig

Windows 10

  1. Schritt 1 und 2 von oben ausführen
  2. rechtsklick auf den Homebutton
  3. Datenträgerverwaltung
  4. weiter mit Schritt 7 (siehe oben)
Nun hat der USB-Stick immer den selben Laufwerksbuchstaben und Lightroom findet die Bilder immer an der selben Stelle im System. 

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Libellen fotografieren

...mit dem EF-S 55-250 STM...

Letztens war ich mit der leichten Fotoausrüstung unterwegs und habe an einem kleinen Weiher versucht ein paar Libellen zu fotografieren.

Das war gleichzeitig auch ein Leistungstest für das EF-S 55-250 STM. Klar, Libellen im Flug zu erwischen ist echt nicht leicht - aber wenn man sich Zeit nimmt, erkennt man, dass Libellen immer einen bestimmten Weg patrouillieren und somit immer an der selben Stelle vorbei kommen.

Das habe ich mir zu nutze gemacht und habe an "strategisch" guten Stellen gewartet, dass die Libelle wieder vorbei kommt bzw. an diesen Stellen sogar kurz inne hält. Dabei sind dann diese Fotos entstanden, wobei das zweite Foto ein Beifang ist.


 

Ich bin fest überzeugt, dass man mit jeder halbwegs schnellen Linse (also mit USM- oder STM Motor) mit jeder Kamera und ausreichend Geduld und Versuchen, solche Bilder machen kann. Klar ist das Autofokussystem der 7DII echt sehr schnell und sehr gut - deswegen hat es bei mir auch fast auf Anhieb geklappt - aber auch mit einer anderen Kamera, denke ich, ist das machbar. Es ist eigentlich klar, dass solche Bilder freihand, und nicht vom Stativ gemacht werden. Deswegen sind kurze Belichtungszeiten und eventuell höhere ISO-Werte notwendig...


Freitag, 2. Oktober 2015

Meine Bilder von der Mondfinsternis

...es war kalt...

In der Nacht vom 27.09. auf den 28.09. war ja die Mondfinsternis. Bereits tage zuvor wurden wir in den Medien auf dieses Ereignis, mit so reißerischen Titeln wie "Superblutmond", hingewiesen.

Auch ich wollte mit ein paar Freunden dieses Ereignis fotografisch festhalten. Der Wecker klingelte um 00:00 Uhr am 28.09. - aber geweckt hat er mich nicht, da ich bereits die ganze Zeit wach lag und total aufgeregt war - wie ein kleines Kind.

Auf jeden Fall holte ich dann meine Freunde ab und wir fuhren gemeinsam nach Raisting. Kaum waren wir aus Starnberg heraus, hatten wir einen wolkenfreien Himmel und konnten bei bester Sicht bis in die Berge blicken.

Erstmal bauten wir unser Equipment auf und machten die ersten Bilder vom Mond...


...aber von dem SUPER-Mond haben wir erstmal nichts gesehen. Wirklich größer erschien er uns nicht. Aber egal - erstmal weiter fotografieren.

Making of - nicht besonders scharf - aber es ist freihand entstanden und es war kalt...

Wir gingen dann zu dem kleinen Kircherl und bauten diese in unsere Bilder ein. Da der Mond aber noch voll leuchtete wurden die Bilder, wie ich finde, etwas surreal. Auf diesen hat man den Eindruck, man schaut eine unterbelichtete Gegenlichtaufnahme, wie man sie unter Tags erstellt, an - inklusive der Sonne - aber am Himmel stehen Sterne...



Sobald man aber den Vollmond aus der Komposition heraus hält - kann man recht gute Nachtaufnahmen mit gut ausgeleuchteter Landschaft machen...



Irgendwann merkten wir aber, dass die leuchtkraft des Mondes deutlich abnimmt. Ein Blick durch das Teleobjektiv zeigte uns, dass die Mondfinsternis beginnt.

Wir machten dann viele Bilder und ich erstellte auch ein paar Belichtungsreihen um den Mond anschließend am PC, ohne ausgebrannte Stellen aber als ganze Kugel, bearbeiten zu können.


Als dann der Schatten den Mond komplett einhüllte hatten wir die genialste Sicht überhaupt. Wir konnten den Mond inkl. der Sterne um ihn herum fotografieren.


...und haben dann auch unsere Landschaftsaufnahmen gemacht.

Der Mond ist hier nachträglich ins Bild hineinmontiert worden - durch die
Langzeitbelichtung brannte er aus und verwischte.

Auch konnten wir die Milchstraße etwas weiter Richtung Westen sehen.



...hier mal der SUPER BLUT MOND mit dem Teletammi bei 600mm an der 7D II (ohne Beschnitt!)...


Etwas später trat der Mond aus dem Erdschatten wieder aus - das Spektakel neigte sich dem Ende zu...


Hier noch ein Composing der Mondphasen die ich festhalten konnte...


Ein beeindruckendes Naturschauspiel. Ich bin froh, dass wir uns das angetan haben. Immerhin war es ganz schön kalt. Wir hatten ca. 3 bis 4 Grad Celsius. Ich war froh um meine Mütze und meine Handschuhe. Aber auch der heiße Tee hat uns gut getan. :-)