Donnerstag, 28. Januar 2016

Schloss Nymphenburg - Panorama

...Kugelpanorama...

Am Schloss Nymphenburg habe ich mich auch an einem Kugelpanorama versucht. Hierfür habe ich den Novoflex Panoramakopf auf das TrioPod gebaut und die Kamera in zwei Zeilen, einmal +30° und einmal -30° verschwenkt um jeweils 40° auf dem Stativ gedreht.


Da mit dem EF 16-35 f/4 an der 5DII dann aber immer noch keine ganze Kugel aufgenommen werden kann, habe ich die Kamera noch einmal um 90° nach unten geschwenkt um den Boden aufzunehmen.

Da keine Wolken am Himmel waren habe ich entschlossen, das restliche obere Loch im Panorama mit Photoshop zu schließen. Die Panoramasoftware hätte das passende Bild sowieso nicht positionieren können, da es keine Punkte gefunden hätte an denen es das obere Bild ausrichten können.

PTGui hat dann aus den Einzelbildern dieses Panorama erstellt.


Man erkennt deutlich, dass das obere Loch (schwarzer Rand) noch immer nicht geschlossen ist. Dies habe ich dann mit Photoshop erledigt. Als ich dann schon dabei war, habe ich auch gleich das Stativ entfernt - auch das ist mit Photoshop kein großer Aufwand...



Nun habe ich eine volle 360° x 180° Grad Projektion die perfekt für ein interaktives Panorama geeignet ist. Dafür nutze ich die Software pano2VR. Das Ergebnis habe ich euch auch gleich hochgeladen...

Panorama vom Schloss Nymphenburg
Klick auf das Logo für die interaktive Tour...!

Ist doch ganz nett geworden - oder?

Das selbe Panorama habe ich dann mit PTGui noch zu einem "Little Planet" entwickelt. Das ist zwar nur eine Spielerei und das Ergebnis noch nicht so berauschend, aber für meinen ersten kleinen Planeten finde ich das schon ganz nett...


Also mit dem richtigen Werkzeug ist so ein Kugelpanorama keine große Sache.

Links:

Dienstag, 26. Januar 2016

Schloss Nymphenburg

...es war sau kalt...

Letzte Woche habe ich mein Fotozeugs zusammengepackt und bin nach München rein gefahren. Natürlich habe ich den Novoflex Panoramawinkel dabei gehabt. Ich habe mir gedacht, im Schlosspark Nymphenburg ein paar Sonnenuntergangsbilder zu machen.

Einzeiliges Panorama aus 8 Einzelbildern

noch nicht ganz dunkel - aber mit Beleuchtung

Making of

Making of

So lange die Sonne noch am Himmel stand waren die Temperaturen erträglich - aber als sie dann unter gegangen war, ist es echt kalt geworden. Ich wollte noch länger vor Ort bleiben, um die Nachtbeleuchtung noch besser einfangen zu können, aber das hätte bestimmt noch eine Stunde gedauert. Ich hab es nicht mehr so lange ausgehalten - nennt mich ein Weichei - mir wurscht - aber die Kamera und das Objektiv waren komplett mit Eiskristallen überzogen gewesen. Und wenn man vorne nicht mehr durchfotografieren kann, kann man auch einpacken und nach Hause gehen... :-)

Links:

Samstag, 23. Januar 2016

Novoflex VR-System SLIM

...professioneller Panoramakopf für die Hosentasche...

Die Firma Novoflex war so nett mir ihren Panoramakopf VR-System SLIM für ein paar Tage zum Testen zur Verfügung zu stellen. Da ich selbst noch keinen richtigen Panoramakopf für Kugelpanoramen habe bin ich gespannt, wie meine Erfahrungen mit diesem sein werden.



Mit dem Test möchte ich für mich entscheiden, ob ich mit dem VR-System SLIM und mit meiner Ausrüstung adäquat arbeiten kann, oder ob es dann doch der große Bruder VR-System PRO werden müsste. Denn immerhin ist meine Ausrüstung nicht die leichteste und es sollten sowohl die 7DII mit dem EF-S 10-18 als auch die 5D II mit dem EF 16-35 f/4 genutzt werden können.
Der SLIM ist für mich insofern interessant, dass er platzsparend zusammengelegt werden kann und, dass das Gewicht mit nur ... für einen hochwertigen Panoramakopf recht gering ist.


Anfang der Woche kam das Paket an und voller Vorfreude habe ich für euch das Auspacken dokumentiert.





Auf den ersten Blick macht der Kopf einen sehr wertigen Eindruck, so wie ich es von Novoflex auch immer gewohnt bin. Der Panoramakopf besteht aus folgenden Komponenten.
  • ein L-Winkel mit Drehgelenk 
  • dem Auslegerarm an dem die Kamera montiert wird 
  • einer Schnellkupplung Q=Mount Mini 90 
  • einer Schnellwechselplatte QPL Slim 50 
  • der Panoramaplatte PANORAMA 48 mit vier fest einstellbaren Rastungen und stufenlosen Betrieb 
  • einer kleinen Wasserwaage für den Blitzschuh der Kamera 
  • der Bedienungsanleitung 
  • und einem kleinen Inbus-Schlüssel 
Somit ist dann auch der Lieferumfang komplett aufgelistet.

Sehr schön finde ich die kleine, schlanke PANORAMA 48. Sie unterstützt unterschiedliche Rastungen, alle 16 (22,5°) / 30 (12°) / 36 (10°) und 48 (7,5°) - siehe Bild. Ebenso kann die Platte stufenlos gedreht werden, wenn der Hebel auf der entsprechenden Stellung (auf der 16 - also ganz links) steht. Seitlich ist eine 360° Skala aufgedruckt, die eine genaue Einstellung von Schwenks möglich macht.


So ist jede notwendige Raststufe für unterschiedliches Equipment einstellbar. Selbst wenn ich heute zum Beispiel nur die 30er Rastung bräuchte, ist das System für künftige andere Ausrüstung vorbereitet. Die Investition ist also zukunftssicher.

Jetzt heißt es für mich erstmal alles auf mein TrioPod montieren und den Nodalpunkt für die 7D II mit dem EF-S 10-18mm und für die 5D II mit dem EF 16-35 f/4 ermitteln. Darüber werde ich dann in meinem nächsten Blogpost berichten.

Links:

Freitag, 22. Januar 2016

Schneekristalle

...zarte Vergänglichkeit...

Die filigranen Strukturen von Schneeflocken finde ich sehr faszinierend. Diese zu fotografieren ist echt nicht leicht und sollte am Besten von einer stabilen Montierung aus mit Makroschlitten gemacht werden. Leider finde ich meinem Makroschlitten nicht mehr (ich habe darüber berichtet). Deswegen habe ich diese Bilder hier freihand gemacht.





Ich werde, sobald ich wieder eine Montierung mit Makroschlitten habe, ein paar Versuche unternehmen, einzelne Schneeflocken zu fotografieren. Da habe ich schon sehr beeindruckende Bilder im Netz gesehen und habe voll bock darauf solche Bilder zu machen.

Mittwoch, 20. Januar 2016

aus der Fototasche - verlohren

...Novoflex Castel-Q...

Für die Bilder der Springschwänze letztes Wochenende hätte ich meinen Makroschlitten gebraucht - aber leider war er in keiner Fototasche zu finden...


Da ich ihn länge Zeit (bestimmt zwei Monate) nicht gebraucht habe, kann ich nur überlegen, wann ich ihn das letzte Mal im Einsatz hatte. Aber das hilft mir heute alles nicht weiter.
So ein Mist - es scheint, als hätte ich Idiot ihn bei einem meiner letzten Shootings vergessen wieder einzupacken, oder er ist mir mal unbewusst aus der Tasche gefallen. Das ist sehr ärgerlich.

Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Novoflex - ich könnte einen neuen brauchen :-)

Montag, 18. Januar 2016

Springschwänze

...mit dem EF-S 10-18...

Das Wetter ist mies und ich brauche Beschäftigung. Ich wollte schon immer mal das EF-S 10-18 in Retrostellung ausprobieren und berechnen wie groß der mögliche Abbildungsmaßstab ist.


Ich habe dafür das Setup von meinen letzten Tests mit dem 16-35 genommen und habe mich ein wenig damit gespielt. Mit der Bildqualität bin ich noch nicht zufrieden - aber für die Berechnung des erreichbaren Abbildungsmaßstab reicht das schon einmal aus.


Bei einer Brennweite von 18 mm bekomme ich von meinem Meterstab ca. 4,5 mm auf den Sensor der 7D. Da die 7D einen APS-C Sensor hat, habe ich folgende Konstanten...

Abmessungen APS-C Sensor = 22,2 mm x 14,8 mm

Damit komme ich mit der Formel...

Abbildungsmaßstab = Bildgröße / Gegenstandsgröße
Abbildungsmaßstab = 22,2 mm / 4,5 mm

4,9 also ca. 5:1

Nicht schlecht - aber wo kommt man bei 10 mm raus?

Drehe ich den Zoomring auf 10 mm und regle die Schärfeebene nach (das ist aufgrund des dunklen Suchers echt schwer) kann man nur noch ca. 2,5 mm auf dem Sensor aufnehmen.


Damit komme ich mit der Formel auf beeindruckende...

8,88 also ca. 9:1

Bis auf die korrekte Schärfeebene finde ich das schon sehr beeindruckend. Jetzt noch fleißig üben und dann noch ein paar cool Bilder machen.

Hier noch ein paar von meinen Springschwänzen - die sich in der Orchideenerde wohl fühlen...





Freitag, 15. Januar 2016

Linktipps von mir

...YouTube Kanäle...

Heute stelle ich euch mal die von mir häufiger besuchten YouTube-Kanäle zusammen. Ich denke, da ist für jeden, der sich über Fotografie und Bildbearbeitung informieren möchte, was dabei...



Ist doch ganz schön was zusammen gekommen. Habt ihr noch einen coolen Kanal - dann immer her damit. Schreibt mir in die Kommentare...

Dienstag, 12. Januar 2016

aus der Fototasche - Just one Flash!

...gab es zu Weihnachten...

So, ich bin nun mit dem Buch durch.


Das Geschenk hat genau meinen Nerv getroffen. Der Inhalt wird gut erklärt und baut aufeinander auf. Die einzelnen Setups werden gut erklärt und es werden verschiedene Techniken gezeigt. Die Kapitel sind gut strukturiert und "kurz und knackig" gehalten.

Es hat mir viel Spaß gemacht es durchzulesen und es hat mich sehr motiviert das eine oder andere Setup mal nachzustellen. Besonders der Teil mit der Produkt- / Schmuckfotografie hat mir sehr gut gefallen.

Freitag, 8. Januar 2016

Screencast - Weißabgleich mit dem X-Rite ColorChecker Passport

...Episode 02...


Nachdem ich gerade nicht wirklich zum fotografieren komme, bzw. ich euch nichts Neues zeigen kann, habe ich euch gestern Abend eine weitere kurze Episode meiner Screencastreihe aufgenommen.

Ich zeige euch, wie ich mithilfe des X-Rite ColorChecker Passport den Weißabgleich von Bildern die in einer Mischlichtsituation aufgenommen wurden, im nachhinein in der Bildbearbeitung korrekt einstellen kann.



Den Weißabgleich kann man manchmal vor Ort einfach nicht optimal einstellen. Da gibt es mehrere unterschiedlich Lichtquellen die das Ganze ausleuchten und so einen merkwürdigen Farbstich in den Bildern erzeugen. Klar, könnte man dann auch mit einem Blitz und entsprechenden Verschlusszeiten dieses Mischlicht aussperren. Aber ich bin da oftmals zu bequem und verlasse mich auf den nachträglichen Weißabgleich in der Bildbearbeitung. Mit dem ColorChecker ist das auch kein großer Aufwand - ich möchte meinen, dass es länger dauert einen Blitz korrekt einzustellen so dass das Licht zur Szene passt, als ein Farbprofil von der Software erstellen zu lassen.
Hierfür braucht es nur ein Bild unter den gleichen Lichtbedingungen. Hierfür macht man halt, bevor es mit den eigentlichen Bildern losgeht, ein Foto mit dem ColorChecker Passport recht dominant im Bild.

Hat man dann die Software, welche dem ColorChecker beiliegt, auf dem Computer installiert, ist der Weg zum korrekten Farbprofil nicht mehr weit.

Alles weitere zeige ich euch in meinem heutigen Screencast.




Was ich vergessen habe zu erwähnen ist, dass dieses erstellte Farbprofil nur für die Bilder genutzt werden sollte, die unter den selben Lichtbedingungen, mit der selben Kamera und dem selben Objektiv aufgenommen wurden. Das Farbprofil passt nur dann perfekt.
Wenn ihr also einen Parameter ändert (Licht, Kamera oder Objektiv) solltet ihr ein neues Bild mit dem ColorChecker machen und anschließend ein weiteres Farbprofil erstellen lassen. Wie ihr gesehen habt, hält sich der Aufwand in Grenzen - aber das Ergebnis ist schon sehr genial.

Ich hoffe euch hat es gefallen und ihr kennt nun den Vorteil dieser kleinen bunten Tafel. Außerdem macht es echt was her, wenn Du vor Ort mit dem Teil hantierst. Dein Ansehen als ernstzunehmender Fotograf steigt sofort - und das bekommst Du kostenlos oben drauf... ;-)

Samstag, 2. Januar 2016

Screencast - Bäume im Nebel

...Episode 01...


So Leute, ihr wolltet es so...

Ich wurde gefragt, ob ich mir bei meiner Bildbearbeitung über die Schultern schauen lassen würde. Ich habe mir die Sache überlegt und werde im diesem Jahr unregelmäßig Screencasts veröffentlichen in denen ich euch zu Shootings mitnehme und dann anschließend euch meine Bearbeitung in Lightroom und Photoshop zeigen.

Gestern war es bei uns sehr nebelig und ich dachte mir, dass ich das auch gleich als Thema für die erste Episode nutze. Also bin ich losgezogen und habe ein paar Videos erstellt um euch mein Vorgehen vor Ort zu zeigen und die Einstellungen der Kamera zu erklären. Dabei sind auch ein paar coole Bilder von Bäumen im Nebel entstanden. Daheim am PC habe ich dann das aufgenommene Videomaterial angeschaut und gleich gelöscht...

Ja, sie waren so schlecht...!!!

Die Bildbearbeitung in Lightroom habe ich aber trotzdem aufgezeichnet und auf YouTube hochgeladen - aber auch hiermit bin ich nicht wirklich Glücklich. Trotzdem zeige ich es euch, wenn es schon mal fertig ist...




Ich weiß, dass ich da noch sehr an mir arbeiten muss. Aber trotzdem werde ich das Thema "Video" vorerst weiter verfolgen. Lernen kann man ja immer was :-)

Hier noch die Ergebnisse - also mir gefallen die Bilder sehr...







Mich würde nun eure Meinung interessieren. Was haltet ihr von den Bildern?