Sonntag, 28. Februar 2016

Fröttmaninger Berg

...Hachinger Foto Buddys...

Für ein kleines Fotoprojekt habe ich versucht "Windkraft" und "Atomkraft" in einem Bild zusammenzubringen.


An dem Nachmittag habe ich noch ein paar andere Bilder gemacht - wenn ich schon einmal dort bin, dann fotografiere ich natürlich noch weiter...




Freitag, 26. Februar 2016

mein Bild in der Teeküche der Firma

...lang hat es gedauert...

Der Umbau eines Stockwerks, in der Firma in der ich arbeite, ist nun abgeschlossen und die Leute beziehen ihre neuen Arbeitsplätze. Bereits vor dem Umbau konnte ich drei von meinen "Kaffeebildern" verkaufen, weil man der Meinung war, dass man diese sehr gut, in der neuen Wohnlandschaft, verwenden kann.  In der neuen stockwerkseigenen Teeküche wurden nun auch die ersten Dekoelemente (Bilder) aufgehängt.
Ich habe mich sehr gefreut, als ich eines meiner Bilder wiedererkannt habe.



Das Material ist eine Art Leinwand hinter der aber ein Schallschutzelement angebracht ist. So ist das Ganze nicht nur schick anzusehen sondern erfüllt auch noch einen sinnvollen Zweck in der Geräuschunterdrückung.

Bildausschnitt - hier kann man die Oberflächenstruktur erkennen.



Ich freue mich nun auf den Umbau der weiteren Stockwerke. Im Juli diesen Jahres soll dann das Stockwerk fertig werden in dem ich arbeite. Auf die neue Teekücke bin ich sehr gespannt - eventuell hängt dann dort ja ein weiteres meiner Bilder... :-)

Mittwoch, 24. Februar 2016

Screencast - mehrere Ebenen in einem Bild vereinen

...Episode 3...


Heute habe ich für euch mal wieder einen Screencast. Ich bin euch ja noch einen schuldig...

In der heutigen Folge zeige ich euch an vier Bildern beispielhaft, wie man Informationen aus einem Bild in ein anderes Bild übernimmt. Diese Technik funktioniert natürlich nicht nur mit Kaffeebildern - klar, wäre ja sonst doof.

Jetzt viel Spaß bei dem Video...




Habt ihr Anmerkungen oder Wünsche, dann schreibt sie mir unter das Video auf YouTube oder Kommentiert hier im Blog.

Sonntag, 21. Februar 2016

Werkbesichtigung bei Novoflex

...hoch interessant...

Ich war am Montag mit drei Freunden bei Novoflex zu einer Werkbesichtigung mit anschließender Shoppingtour durch den Showroom.


Bereits auf der Fahrt von München nach Memmingen hatten wir vier unseren Spaß und waren bester Laune. Bei Novoflex angekommen wurden wir freundlich empfangen. Wir erzählten erst etwas von uns und unseren fotografischen Interessen und haben anschließend einiges zur Geschichte und Entwicklung der Firma und der Produkte erfahren. Uns wurden einige historische Produkte gezeigt und erklärt wie diese funktionieren und warum Novoflex damit erfolgreich war. Mich interessierten diese alten Schnellschussobjektive und mir wurde nun auch erklärt, was das besondere dieser Objektive war. Die Handhabung dieser alten riesigen Objektive ist gewöhnungsbedürftig - dabei waren diese Objektive damals die einzige Möglichkeit bewegte Motive schnell zu fokussieren (für Sport und Aktionfotografie), da es noch keinen Autofokus gab.

Thomas mit dem Novoflex 600mm Schnellschussobjektiv

Anschließend haben wir die Produktion (Fräserei, Zusammenbau, Lager) und die Entwicklung besucht. Die Leute dort waren super nett und beantworteten viele unserer Fragen.
Wir haben zugesehen, wie die Klemmbacken der Q-Mount und Teile für die Nikon-Anschlüsse für das neue Trioplan von Meyer Optik Görlitz gefräst wurden, wie die Köpfe der MagicBall bearbeitet werden und haben den Zusammenbau von verschiedenen Adaptern und Kugelköpfen gesehen. Ich als Bürotussi war von diesen ganzen Maschinen und dem handwerklichen Geschick der Leute sehr schnell begeistert.

Klemmbacken der Q-Mount

Werkzeug und Rohmaterial

Rohmaterial welches gerade geschnitten wird.

Als ich diese Stange des Q-Profils sah, kam mir sofort der Gedanke an einen Slider. Das Teil auf ca. einen Meter Länge und einen Slider wie der vom Makroschlitten mit motorisierten Zahnstangenantrieb oder einen motorisierten Makroschlitten - das wäre doch was - oder?

Rüttelmaschine mit Kunststoffschleifteilen um scharfe Kanten der Teile zu entfernen

Ich hatte meinen in die Tage gekommenen Makroschlitten dabei. Da dieser nicht mehr so leicht lief, habe ich gefragt, ob die Techniker ihn wieder fetten könnten. Außerdem habe ich mein TrioPod mit dem MagicBalance mitgebracht, da ich diese so fest miteinander verschraubt hatte, dass ich, obwohl ich die Schraube gelöst hatte, den MagicBalance nicht abnehmen konnte.
Der Makroschlitten wurde von einem Techniker komplett demontiert, gereinigt, bekam eine neue Zahnstange und wurde neu gefettet und eingestellt. Jetzt läuft er wieder butterweich.
Das TrioPod und der MagicBalance wurden voneinander gelöst (ging nur mit Gewalt). Die Gummiplatte auf dem TrioPod hatte sich durch das Anziehen der Schraube verschoben und irgendwie eine feste Verbindung zwischen den beiden Teilen erstellt. Für das TrioPod bekam ich eine neue Gummiplatte die ich dann daheim tauschen konnte - und das Ganze lief als Service nebenbei und für mich kostenfrei - toll...!!!

Am Schluss haben wir im Showroom noch das gesamte Produktsortiment begrabbeln dürfen und natürlich habe ich auch was mitgenommen.

ich freu mich wie ein kleines Kind

mein neues Fotozeugs :-)

Bei mir wurde es eine TrioBalance Basis (in der runden Kunststoffverpackung), ein Classic Ball CB3 II (direkt darunter die blau/graue Verpackung) und der Panoramakopf VR-System Slim (der weiße Karton dahinter).







Als ich am Nachmittag daheim war, habe ich mein ganzes Novoflex Equipment zusammengesucht. Als erstes habe ich die alte Gummiplatte vom TrioPod entfernt, mit Waschbenzin die restlichen Klebereste entfernt und anschließend den neuen Gummi aufgeklebt. Dann habe ich mir mit den anderen Teilen und den neu gekauften nun folgendes zusammengestellt.


  • ein TrioPod A2830 mit CB3II und Q-Mount (alte Version nur mit Libelle)


TrioPod A2830, ClassicBall CB3 II und Q-Mount (ältere Version)

Detailansicht - TrioPod A2830, ClassicBall CB3 II und Q-Mount (ältere Version)



  • und ein TrioBalance A2844 mit PANORAMA 48 (aus dem Panoramasystem) und Q-Mount (neue Version die von oben verschraubt werden kann). Zwischen der Panoramaplatte und der Q-Mount habe ich die alte Gummiplatte des TrioPod gelegt. So liegt nicht Metall auf Metall - ich weiß nicht, ob das nötig gewesen wäre - aber ich finde es so besser...


TrioBalance A2844, Panorama 48 und Q-Mount (neue Version) mit dem VR-System SLIM - meine Outdoor-Kombi

TrioBalance A2844, Panorama 48 und Q-Mount (neue Version) mit dem zusammengelegten VR-System SLIM

Detailansicht - TrioBalance A2844, Panorama 48 und Q-Mount (neue Version)


Ich finde es total genial, dass das gesamte System so flexibel ist und man alles miteinander kombinieren kann.

So meine ich, dass ich für alle meine derzeitigen fotografischen Aktivitäten gerüstet bin.

Nach der Werkbesichtigung und dem persönlichen Gespräch mit den Leuten die dort arbeiten, habe ich ein noch besseres Gefühl bei der Verwendung und Empfehlung der Produkte von Novoflex - alles wirkt nun auf mich noch wertvoller...

Links:

Samstag, 20. Februar 2016

Canon EOS 80D

...und noch mehr...

Und schon wieder gibt es was Neues von Canon zu melden. Am Donnerstag wurde die Canon 80D vorgestellt.


Technische Daten

  • 24,2 MP APS-C-CMOS-Sensor
  • 45-Punkt-AF (45 Kreuzsensoren bei Lichtstärke 1:5,6; 27 AF-Felder bei Lichtstärke 1:8 [davon 9 Kreuzsensoren], das zentrale AF-Feld ist bei Lichtstärke 1:2,8 und 1:5 ein Dual-Kreuzsensor)
  • Reihenaufnahmen mit bis zu 7 B/s
  • Dual Pixel CMOS AF (wie bei der 7DII)
  • WLAN mit NFC
  • ISO-Bereich von ISO 100-16.000 und die Flacker-Erkennung (wie bei der 7DII)
  • Sucher mit 100 % Bildfeldabdeckung (wie bei der 7DII)
  • dreh- und schwenkbaren LCD-Touchscreen
  • Elektronische Wasserwaage (wie bei der 7DII)
  • Intervallaufnahme (wie bei der 7DII)




Eine tolle Kamera, vor allem hat die 80D viele Funktionen, die einige Leute bei der 7D II vermisst haben. Da wäre zum Beispiel das WLAN und NFC und das dreh- und schwenkbare Touchdisplay.
Aber auch sonst ist der Abstand zur 7D II nicht wirklich groß, da viele Funktionen der 7D II nun auch in der 80D verfügbar sind. Natürlich erreicht die 80D nicht die Geschwindigkeit der 7D II und hat weniger AF-Punkte und kann den AF nicht so fein konfigurieren, und so wird der Abstand auch gewahrt. Ich finde es gut so. Die 80D wird eine viele interessierte Fotografen glücklich machen können und bringt ein paar schöne Erweiterungen mit.

Gleichzeitig mit der 80D wurde auch ein neues EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS USM vorgestellt.


Im Grunde ein schönes Kit-Objektiv mit großem Zoombereich von 28-200mm (auf KB gerechnet). Ich frage mich nur, warum nun wieder ein USM und kein STM Antrieb der für die Dual Pixel CMOS AFs der neuen Kameras und den Videobetrieb besser geeignet wäre (zumindest hat das Canon bisher immer behauptet)?
Aber das Objektiv hat noch eine Besonderheit die es bisher auf dem Kameramarkt so nicht gegeben hat. Auf der Unterseite des Objektiv ist nun eine elektronisch Schnittstelle. und am Zoomring eine Art Zahnradantrieb...


Dies ist für ein optional erhältliches Zubehörteil gedacht. Nämlich dem Power Zoom Adapter PZ-E1 den man unter dem Objektiv montieren kann und dann über diesen Adapter den Zoom des Objektiv verstellen kann.


Man kann dann über die Schalter die Geschwindigkeit einstellen und so in Videos saubere Zoomfahrten realisieren. Das besondere daran ist aber, dass der Zoom auch über WLAN der Kamera (vermutlich nur das WLAN der 80D) ferngesteuert werden kann.


Das kann ich mir sehr gut für Wildtierbeobachtungen vorstellen, wenn die Kamera auf dem Stativ steht und man von der Ferne (Reichweite des WLAN der Kamera) die Kameradaten und die Zoomstufe des Objektivs steuern kann. Jetzt wäre noch interessant, wie laut der Motor arbeitet der den Zoom verstellt. 

Das Gerät finde ich grundsätzlich sehr interessant. Mich würde die Funktion für Zeitraffer interessieren. Aber glaube ich nicht, dass Canon die Intervallfunktion mit der Zoomstufe des Objektives verknüpfen kann bzw. dass sie das in der Firmware der Kamera eingebaut haben. Auch ist die Frage wie fein der verbaute Motor arbeiten kann. In einem Zeitraffer dürften die Schritte nur sehr klein sein und dann aber kontinuierlich erfolgen.
Aber eventuell schaffen es die Fremdanbieter wie CamRanger oder qDSLRDashboard diese Funktion in ihren Apps einzubauen - hoffen darf man ja... :-)

Links:

Freitag, 19. Februar 2016

Super Makro Panorama

...von einem Silberfischchen...

Letztens habe ich ein totes Silberfischchen gefunden. Ich habe es für ein fotografisches Experiment an die Seite gelegt und nun, als ich Zeit hatte, dieses Experiment durchgeführt.


Ich wollte probieren, wie ich das Silberfischchen möglichst groß darstellen kann. Hierfür wollte ich mehrere Fototechniken miteinander kombinieren.
  1. Makrofotografie mit dem Retroadapter - um Details sichtbar zu machen
  2. Fokusstacking mit der CamRanger Software - um eine möglicht große Schärfentiefe zu erreichen
  3. mit Helicon Fokus die Bilderserien zu einem Bild zusammensetzen
  4. mit PTGui die gesackten Einzelbilder zu einem Panorama zusammen setzen
  5. mit Pano2VR eine interaktive Ansicht erstellen

Setup
Nun ja, genau so habe ich es dann auch gemacht. Das Silberfischchen legte ich auf einen Streifen Kopierpapier. So hatte ich einen neutralen Hintergrund auf den das Insekt gut zu sehen ist. Dann habe ich das EF-S 10-18 an meinen selbstgebauten automatischen Retroadapter montiert, das Ganze dann an die 7DII angeschlossen und dann auf den Makroschlitten am Getriebeneiger montiert. Ich wählte am Objektiv eine Brennweite von 18mm, was einem Abbildungsmaßstab von ca. 5:1 am Kleinbildformat entspricht, stellte die Schärfeebene mit dem Makroschlitten ein und steuerte die Kameraeinstellungen vom PC aus. Mit meiner MagLite leuchtete ich das Motiv aus und hatte somit ein recht helles Livebild auf dem großen Monitor. Um die Belichtungszeiten kurz zu halten habe ich von rechts und links je einen Blitz kommen lassen die das Silberfischchen während der Aufnahme ausleuchteten. Beide Blitze liefen manuell nur mit 1/8 der Leistung und die Auslösung erfolgte per Funk.

Making of - kein besonders Gutes, sollte aber reichen

Nachdem ich dann über Liveview am Monitor getestet habe wie groß die einzelnen Schritte zwischen den Einzelbildern sein dürfen, habe ich einen Auftrag mit 20 Bildern mit Schrittweite "LARGE" programmiert und gestartet.
Als dann die erste Serie fertig war, verschob ich das Motiv so weit, dass es einen Überlappungsbereich zwischen den Bildern gab und startete den selben Stackingauftrag von vorher noch einmal.


verrechnen mit Helicon Fokus
Während dieser neue Auftrag abgearbeitet wurde, habe ich mit der Software Helicon Focus die erste Serie zusammengesetzt. Ich war mit dem Ergebnis schon sehr zufrieden...


...und deswegen machte ich dann so weiter, bis ich das gesamte Tier im Kasten hatte.








Dann habe ich mit einem Zahnstocher das Silberfischchen umgedreht und noch einmal einen Durchlauf von der Seite gemacht. Ich sparte mir aber die Fühler komplett aufzunehmen, da dort nicht mehr zu sehen war als in der Draufsicht. Hier musste ich aber die Menge der Einzelbilder auf 30 erhöhen, da die Beine etwas weiter ab standen...







Panorama mit PTGui
Nun hatte ich also einmal acht fertige Einzelbilder von der Oberseite und fünf von der Unterseite des Silberfischchens. Nun ging es mit PTGui daran diese zu einem "Panorama" zusammenzusetzen.



Das klappte überraschend gut und es brauchte kaum manuelles Eingreifen meinerseits. Lediglich das Bild vom Fühler (8. Bild - in PTGui Nummer 7) hat nicht automatisch an die richtige Stelle gefunden. 
Die Panoramen habe ich dann exportiert und in Lightroom importiert. Dort habe ich noch ein wenig an den Reglern gespielt und mit Photoshop noch ein paar Flecken entfernt.


interaktive Ansicht mit Pano2VR
Nun ging es daran, die doch recht großen Panoramen zu einer interaktiven Ansicht umzuwandeln. Ich importierte die beiden PSD-Dateien und füllte die notwendigen Angaben. Dann wollte ich es als HTML5 Datei exportieren, bekam aber eine Fehlermeldung, dass HTML5 keine flächigen Panoramen darstellen kann. Deswegen war ich gezwungen die Bilder als Flash zu exportieren.

Als das dann fertig gerechnet war, habe ich mir das Ganze angeschaut und war total begeistert, dass das so gut geklappt hat. Wer also Lust hat und sich vor einem Silberfischchen nicht ekelt, kann gern einen der unteren Links aufrufen und sich die Bilder anschauen. Das mit dem zoomen und rum schieben brauch ich euch ja nicht erklären.

...eine ganz schöne Materialschlacht. Aber hey - wofür habe ich das ganze Zeugs... :-)