Montag, 30. Mai 2016

Purpur-Knabenkraut - Orchis purpurea

...auch in Thüringen...

Ich hoffe ich langweile euch nicht mit den ganzen Orchideenbildern. Heute gibt es auch wieder Orchideennachschub. Orchis purpurea habe ich bereits letztes Jahr in Sachsen Anhalt im Naturschutzgebiet Tote Täler gefunden. Dieses stattliche Exemplar habe ich in Thüringen an der Unstrut gefunden.





Samstag, 28. Mai 2016

Hummel-Ragwurz - Ophrys holoserica

...2. Neuentdeckung...

Heute zeige ich euch eine weitere Neuentdeckung in diesem Jahr. Es ist die so genannte Hummel-Ragwurz. Meiner Meinung nach die farbenprächtigste und wandlungsfähigste Art unter den heimischen Ragwurzen.
Während die Fliegen-Ragwurz lediglich in braun und die Spinnen-Ragwurz in grün/braun vorkommt (mal von seltenen Varianten abgesehen), kann man auf einer Wiese auf der die Hummel-Ragwurz vorkommt eine vielzahl von Blütenfarben und Formen finden. Die Zeichnung auf der Lippe unterscheiden sich, die Färbung der Sepalen oder der Petalen können von weiß, rosa, grün oder gelb auch jede Stufe dazwischen aufweisen.

Heute zeige ich euch mal eine Pflanze und einige Blüten...









Donnerstag, 26. Mai 2016

Brand-Knabenkraut - Orchis ustulata

...Neuentdeckung...

Heute zeige ich euch eine für mich neue Art - Orchis ustulata - das Brand-Knabenkraut. Ich fand es letztens auf einer Tour in Thüringen an der Wipper.

Diese Art habe ich schon im letzten Jahr versucht zu fotografieren, konnte sie aber nirgends finden. Dieses Jahr hat es gleich bei meiner zweiten Tour geklappt. Vom Zeitpunkt her war ich auch recht günstig vor Ort, da die Pflanzen noch in voller Blüte standen. Diese schöne Gruppe hier ist doch auch ein prima Kalendermotiv - was meint ihr?




Dienstag, 24. Mai 2016

Helm-Knabenkraut - Orchis militaris

...eine stattliche Pflanze...

Heute zeige ich euch eine bereits bekannte Orchidee - Orchis militaris - das Helm-Knabenkraut.

Ich fand es auf einem Spaziergang und musste danach gleich noch einmal mit der Fotoausrüstung dort hin um diese stattliche Pflanze zu fotografieren.



Hier noch ein Making of...



Sonntag, 22. Mai 2016

Orchis x dietrichiana

...jetzt geht es los...

Ab heute werde ich immer wieder einmal ein paar heimische Orchideen zeigen. Beginnen möchte ich mit einem Fund von Orchis x dietrichiana. Sie ist eine Naturhybride aus Orchis tridentata (Dreizähniges Knabenkraut) und Orchis ustulata (Brandknabenkraut).

Ich war sehr Glücklich, dass dieses Bild gelungen ist. Das Bild besteht aus vier Einzelbildern mit verschobener Schärfeebene. Der große Wollschweber - Bombylius major auf den Blüten macht das Bild für mich so Wertvoll.




Mittwoch, 18. Mai 2016

über Nacht am Sylvensteinspeicher - Teil 3

...Nachlieferung...

Ich habe noch zwei Bilder von der Tour am Sylvensteinspeicher bearbeitet. Heute zeige ich euch eines der Beiden...


Zu dem Zeitpunkt war es bereits so hell, dass die Belichtungszeiten immer kürzer wurden. Das war auf der einen Seite gut, da die Boote nun nicht mehr so sehr verwischten, aber auf der anderen Seite blöd, da das Wasser nun nicht mehr weichgezeichnet wurde. Na ja, was solls - mir gefällt es trotzdem.

Montag, 16. Mai 2016

Panorama aus Raisting

...zum Sonnenaufgang...

Ich war letztens zum Sonnenaufgang an der Erdfunkstelle in Raisting. Ich habe dort nur zwei Panoramen gemacht und eines davon zeige ich heute...



Samstag, 14. Mai 2016

Geroldsee bei Nacht mit Milchstraße

...mitten in der Nacht...

In der Nach vom Samstag auf Sonntag letzter Woche habe ich die Nacht auf Fototour im Münchner Süden verbracht. Meine Tour führte mich vom Barmsee über den Geroldsee und dann zum Sonnenaufgang nach Raisting zur Erdfunkstelle.

Heute zeige ich euch das Bild vom Geroldsee den ich zwischen 2 und 3 Uhr in der Nacht aufgesucht habe.


Es besteht aus 14 Einzelbildern, wobei folgende Einstellungen verwendet wurden...
  • 10x für die Sterne - á 25 Sekunden, f/4, ISO 3200
  • 3x für den Vordergrund - 5 Minuten, f/4, ISO 3200
  • 1x für die Berge - 5 Minuten, f/4, ISO 400



Mit etwas Photoshop, Lightroom und Nik-Filter kommt dann das Bild dort oben heraus.




Freitag, 13. Mai 2016

App Update MPortable

...Version 1.3.1...

Nur wenige Tage nach dem letzten Update legen die Entwickler eine neue Version nach. Diese behebt einen Fehler in der vorherigen Version.


 Der Fehler bestand darin, dass die Vorschaubilder eine zu geringe Auflösung hatten. Das ist bei iPhones und iPads ohne Retina Display gar nicht weiter ins Gewicht gefallen. An meinem iPad Pro sah die Sache schon etwas anders aus.
Habe ich hier eines der Bilder angeschaut, waren alle Bilder unscharf. Ich hatte an dem Abend am Sylvensteinspeicher bereits daran gezweifelt überhaupt ein brauchbares Bild mit nach Hause zu nehmen. Daheim am PC stellte sich aber heraus, dass die Bilder alle okay waren. Also habe ich mir das noch einmal angeschaut und habe festgestellt, dass die Vorschau für diese Bilder viel zu klein war aber auf voller Bildschirmgröße angezeigt wurden. durch einen Doppeltipp auf das Bild zoomte es noch ein Stück weiter auf - mit einem weiter Doppeltipp aber auf die eigentliche Vorschaugröße...



...die war aber offensichtlich viel kleiner als eigentlich für die Bildschirmauflösung benötigt werden würde. Wischte man weiter auf eines der anderen Bilder wurde dieses wieder auf der vollen Bildschirmgröße aufgezogen und war wieder unscharf.

Ich habe das Verhalten an MPortable weitergegeben und sie konnten das auch nachstellen. Der daraufhin erfolgte Fix ist nun veröffentlicht.

Das letzte Shooting habe ich mir dann gleich mal auf der MPortable angeschaut und alles war wieder gut. Lediglich die Bilder aus den alten Importvorgängen (mit Version 1.3.0) sind immer noch mit dem Fehler auf der Platte. Offensichtlich wird für diese Bilder die Vorschau nicht noch einmal neu erstellt. Aber damit kann ich leben, da die Bilder eh nicht lange auf dem Medium bleiben.

Mittwoch, 11. Mai 2016

kleiner Planet

...Tag und Nacht...

Ich mag ja diese kleinen Planeten die man aus 360x180 Grad Panoramen machen kann. Aber irgendwie hat es mich gestört, dass die Planeten immer nur eine Tageszeit hatten. Grund dafür ist halt, dass das eine Panorama zu einer Tageszeit aufgenommen wurde. Somit kann der Planet aus diesem Panorama auch nur eine Tageszeit haben. Aber genau das erinnert mich dann immer an die Planeten aus "der kleine Prinz".




Ich überlegte mir wie ich Planeten erstellen kann, die meinen Vorstellungen näher kommen. Ich dachte mir, wenn ich zwei deckungsgleiche Panoramen von unterschiedlichen Tageszeiten nehme, dann kann ich diese per Photoshop einfach überblenden.

Als ich dann letztens am Sylvensteinspeicher war, habe ich zwei 360x180 Grad Panoramen aufgezeichnet. Eins in der Nacht gegen 1:00 Uhr und eins bei Morgengrauen gegen 5:00 Uhr. Ich habe extra das Stativ an der selben Stelle stehen lassen um am Morgen von dort noch ein Panorama aufzeichnen zu können.
Da dann beim zweiten Panorama der Mond am Himmel stand, habe ich mir gedacht, dass man den auch als Sonne wahrnehmen könnte. Also habe ich beide Panoramen in Photoshop als Ebenen geladen und die "Tag" und die Nachtseite per Ebenenmaske überblendet. Anschließend habe ich in Photoshop das flache Panorama zu einer Kugel umgewandelt und dann kam das hier raus...


Grundsätzlich geht das Bild in die Richtung. Aber die Art und Weise, die beiden flachen 360*180 Grad Panoramen in Photoshop zu überblenden und dann in Photoshop die Kugel zu erstellen ist für mich kein schöner Weg. Man sieht es an den Ecken des Bildes. Photoshop macht ab einer bestimmten Drehung nur noch Farbmatsch. Auch die Sterne auf der Nachtseite verschwinden irgendwann im Schwarz.
ptpGui liefert bei diesen Projektionen bessere Ergebnisse. Deswegen werde ich künftig beide Panoramen in ptGui als Planeten ausgeben und die fertigen Planeten dann überblenden. Das dürfte für ein besseres Ergebnis sorgen.

Montag, 9. Mai 2016

App Update für MPortable

...Version 1.3.0...

Es wird ein Fehler behoben (ist mir nicht aufgefallen) und es gibt neue Funktionen.



Ich muss mal nachfragen was das für neue Funktionen sind - in den Releasenote seht nichts weiter und auf der Internetseite auch noch nicht - ich bin schon ganz neugierig.

Freitag, 6. Mai 2016

über Nacht am Sylvensteinspeicher - Teil 2

...die Sonne kommt...

Heute erzähle ich euch, wie es am Morgen am Sylvensteinspeicher weiter ging.

Gegen 5:00 Uhr sind wir wieder aus dem Auto ausgestiegen. Immerhin war das Morgengrauen schon zu sehen und der Mond stand noch am Himmel. Zwischenzeitlich sind die Temperaturen weiter gefallen und es zog Nebel aus den Bergen über den See. Ich denke wir hatten zu dem Zeitpunkt noch bei ca. 2 Grad.

Mich wollte von einer bestimmten Stelle oberhalb vom See auf die Brücke herunter fotografieren und ist auch gleich los um dort hin zu kommen. Nun war ich erstmal wieder allein am See. Ich habe dann erstmal ein 360x180 Grad Panorama von der selben Stelle gemacht, wie das Panorama in der Nacht.

Hier für euch mal ein Ausschnitt aus dem Panorama...


...das finde ich so toll, dass ich es gleich an Novoflex gesendet habe, als meine erste Einreichung für den Panoramawettbewerb.

Hier habe ich auch noch die virtuelle Tour...


Während der Aufnahmen für das Panorama habe ich am See unten ein paar Ruderboote ankern sehen. Mein nächster Weg führte mich dann auch genau dort hin. Hier habe ich mir gleich gedacht, dass die Boote im Vordergrund einen super Bildaufbau möglich machen sollten.

Hier mal eines der ersten Bilder. Man sieht sehr schön was ich meine. Ohne die Boote wäre das Bild langweilig...


Ich habe dann auch die ganze Ausrüstung zusammengesucht und in der nähe der Boote zusammengetragen. Dort habe ich dann auch ein paar Handybilder von der Ausrüstung gemacht.

Ich hatte schon erwähnt, dass es kalt war - oder???

Novoflex Panorama SLIM auf der Tasche der Stative

f-stop LOKA - alles voller Eis (nicht das zum Essen)

Zu dieser Zeit kam der Michi auch von seinem kleinen Ausflug wieder. Ab nun haben wir wieder gemeinsam fotografiert.

Für euch interessierte Blogleser habe ich auch die Stative und Kameras fotografiert, so wie ich es vor Ort aufgebaut hatte. Natürlich wollte wir Sonnenaufgang fotografieren, aber auf die Boote wollte ich im Bild nicht verzichten. Also haben wir uns eine Stelle gesucht von wo aus alles gepasst hat.
Ich habe die Stative so positioniert, dass ich mit den Kameras eine Quer- und eine Hochformataufnahme gleichzeitig machen kann. So habe ich dann die Wahl welches der Bilder ich die Für die Bearbeitung hernehme...


ja, klar - warmer Tee darf bei solchen Aktionen nicht fehlen...!

Und hier habe ich für euch nun die Bilder von dort. Als der Sonnenaufgang langsam über die Berge kam, zeichnete das Morgenrot den Nebel schön ein und man bekommt dann solche Bilder hin...


...dadurch, dass das Wasser und der leichte Wind die Boote immer bewegte, hatte man immer neue Motive. Gleichzeitig musste man aber auch aufpassen, dass die Bewegungen das Boot auf den Bilder nicht unscharf zeichnete. Deswegen musste die Belichtungszeiten kürzer sein, weshalb man den Nebel nicht durch eine Langzeitbelichtung weichzeichnen konnte.


Hier noch ein Handypanorama von der Aktion.


Als dann die Sonne sich über den Berg gekämpft hatte, war das Lichtspiel auch schon vorbei.


Wir packten dann alles zusammen und fuhren wieder nach Hause.

So eine Übernachtung an einer Fotolocation ist immer eine Herausforderung - aber es macht Spaß und die Bilder sind echt schön geworden.

In dieser Nacht habe ich gelernt, dass ich für meine Kameras eine kleine Heizung brauche, um die Linsen eisfrei zu halten. Ich werde mich mal umsehen was es gibt und werde berichten. Aber ansonsten hat meine gesamte Ausrüstung diese feuchte Kälte und das Eis super überstanden. Daheim angekommen habe ich erstmal alles akklimatisieren und trocknen lassen und habe anschließend alles gereinigt. Währenddessen wurden die Bilder auf den PC überspielt und ein Kaffee getrunken.

Mittwoch, 4. Mai 2016

über Nacht am Sylvensteinspeicher - Teil 1

...es war ganz schön kalt...

Ich hatte mal wieder Lust mit meinen Freunden gemeinsam fotografieren zu gehen. Es ergab sich aber, dass nur zwei Zeit hatten und das noch zu unterschiedlichen Zeiten. Der eine Michi konnte nur am Abend und der andere Michi konnte erst in der Nacht und wollte den Sonnenaufgang mitnehmen. Also entschloss ich kurzer Hand, die Nacht am Sylvensteinspeicher zu verbringen.

Mit dem ersten Michi fuhr ich um 21:00 Uhr los und wir waren um 22:00 Uhr am See. Erst haben wir uns umgeschaut und haben dann die Ausrüstung geholt und ersten Bilder gemacht.
Ich habe dann auch mal einen so genannten Startrail versucht. Das ist im Grunde eine Langzeitbelichtung in der Nacht.


Während der Zeit der Belichtung bewegt sich der Sternenhimmel weiter (ja ich weiß, dass das die Erde ist die sich dreht) und die Sterne werden zu Streifen.

Dann habe ich mal versucht die Brücke in die Nachtbilder einzubauen. Hierfür habe ich die Brücke von unten mit meiner Hirnbirn ausgeleuchtet...


Hier reichte bereits die schwächste Stellung der Lampe um die Brücke auszuleuchten. 

Gegen 1:00 Uhr ist der Michi dann nach Hause gefahren und hat mich am See zurück gelassen. Ich war aber nicht lange allein. Denn bereits gegen 1:30 Uhr kam der andere Michi. In der  Zwischenzeit habe ich ein 360x180 Grad Panorama erstellt. Wenn ihr euch umschauen wollt, dass klickt bitte auf das Bild...

http://www.familie-melzer.de/blog/panorama/20160430_Sylvenstein/nachts/index.html

Mit dem anderen Michi habe ich auch noch eine Menge Bilder gemacht. Auch sind wir auf die Brücke gegangen. Von dort oben habe ich dann noch ein Panorama aufgenommen - diesmal aber ohne Tour...


Dann habe ich mir gedacht, dass ich, wenn ich schon mal da bin, eines dieser Nachtselfies machen sollte. Dafür habe ich meine Taschenlampe in den Sternenhimmel leuchten lassen und habe mich dann mit einer der beiden Kameras fotografiert. Die Herausforderung dabei ist, dass man während der Aufnahme still zu stehen. Aber das hört sich leichter an als es ist (zumindest für mich). Das hier ist die "beste" Aufnahme - na ja, okay...


Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon ganz schön durchfroren. Auch die Kameras litten unter den Temperaturen. Auf alles legte sich ein feuchter Schleier und dieser feuchte Film gefror bei den Temperaturen. Ich versuchte noch die Linsen immer wieder zu trocknen und das Eis zu entfernen, aber das hat dann irgendwann nichts mehr gebracht. Deswegen zogen wir uns zurück ins Auto und haben uns und die Ausrüstung aufgewärmt. Das war kurz nach 3:00 Uhr.

Gegen 5:00 Uhr haben wir uns dann wieder nach draußen gewagt und mussten feststellen, dass es noch kälter geworden ist. Aber der Sonnenaufgang war nicht mehr weit und wir wollte ja noch ein paar Bilder machen.

Wie es weiter ging schreibe ich dann im nächsten Blogpost...

Montag, 2. Mai 2016

Insektenmakros

...in bester Qualität...

In Zusammenarbeit mit dem Oxford Museum der Naturgeschichte wurde für eine besondere Ausstellung einige Insektenpräparate sehr aufwendig in hoher Auflösung und Qualität fotografiert.

In diesem Video wird die Entstehung solcher Bilder gezeigt...



Der Film und die Ergebnisse haben mich an mein Projekt "Super Makro Panorama" erinnert. Qualitativ spielt das hier in einer ganz anderen Liga - aber die Richtung ist die Gleiche.

Also wer noch einmal Lust hat, das Silberfischchen in der interaktiven Ansicht zu betrachten, klicke bitte auf einen der Links...

Links: